Am 21. Juni: Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Ina Müller

12. Juni 2018
Foto: Sony Music, Sandra Ludewig
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Goslar. „Singen und Sabbeln“ – das sind die Talente, die Ina Müller auszeichnen. Das norddeutsche Multitalent besticht als Kult-Moderatorin mit einer tollen Stimme. In ihren Liedern kombiniert die Sängerin witzige, ironische Texte mit knackigen Melodien und verarbeitet dabei oft persönliche Lebenserfahrungen. Dafür bekommt sie nun den Paul Lincke Ring, so teilte die Stadt in einer Vorankündigung mit.

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Im Rahmen eines Festaktes im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockwiese wird die Künstlerin am Donnerstag, 21. Juni, um 14 Uhr im Kurhaus Hahnenklee von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet. Die Laudatio hält Heinz Canibol, Mitglied der Fachjury, der Ina Müller für sein damaliges Musiklabel 105music entdeckt und ihre steile Karriere fortan begleitet hat. Da die Nachfrage deutlich höher als die Sitzplatzzahl im Kurhaus in Hahnenklee ist, wird der Festakt ab 14 Uhr live auf einer LED-Leinwand im Kurgarten (direkt hinter dem Kurhaus) übertragen. Ausreichend Sitz- und Stehplätze sind dort vorhanden. Interessierte sind herzlich willkommen.

Nach der Eintragung der Preisträgerin in das „Goldene Buch“ der Stadt Goslar, steht gegen 15.15 Uhr ein gemeinsamer Spaziergang durch Hahnenklee zum Paul-Lincke-Platz auf dem Programm. Hier wird Ina Müller die im Boden eingelassene „CD-Autogrammplatte“ enthüllen.

Paul-Lincke-Ring

Der Ring ist nach dem Berliner Komponisten Paul Lincke benannt und wird seit 1955 regelmäßig zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in der Hauptstadt geborene und lebende Komponist, der als Schöpfer der Berliner Operette gilt, hatte 1946 in Hahnenklee seine letzte Ruhestätte gefunden. Seitdem wird das Andenken an Lincke durch die Verleihung des Ringes wachgehalten.
Der Paul-Lincke-Ring geht an Komponisten, Textdichter und Interpreten, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Peter Kreuder (1975), Udo Jürgens (1981), Klaus Doldinger (1999), Rolf Zuckowski (2001), Udo Lindenberg (2003), „Die Fantastischen Vier“ (2009), Annette Humpe (2011) und Clueso (2015).

Im vergangenen Jahr ging der Ring an Wolfgang Niedecken. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus elf Mitgliedern. Bis 2015 wurde der Preis alle zwei Jahre verliehen, nun jedes Jahr.

Paul-Lincke-Ring-Jury

Die Paul-Lincke-Ring-Jury ist aus lokalen Juroren und Fachjuroren zusammengesetzt. Fachjuroren sind

  • Dr. Peter Urban (Journalist, Musiker, TV-Moderator)
  • Dr. Jürgen Meier-Reese (ehem. NDR-Unterhaltungschef)
  • Wolfgang Spahr (Journalist, Musik-, Presse- und Informationsdienst)
  • Heinz Canibol (ehem. Mitinhaber des Musiklabels 105 Music GmbH )
  • Imre Grimm (Autor und Journalist beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND))
  • Sabine Heinrich (Journalistin, Moderatorin, Autorin)

Hinzu kommen die Goslarer Juroren

  • Dr. Oliver Junk (Oberbürgermeister der Stadt Goslar),
  • Almuth Ahrendts (Freundeskreis Paul-Lincke-Ring e. V.)
  • Martin Mahnkopf (Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Welterbe,
    Stadtgeschichte und Kultur)
  • Burkhard Siebert (Erster Stadtrat und Leiter des Fachbereiches Kultur und
    Bürgerservice)
  • Heinrich Wilgenbus (Ortsbürgermeister von Hahnenklee)

Weitere Informationen zum Paul-Lincke-Ring und der Preisträgerin finden Sie im Internet auf www.paul-lincke.goslar.de.

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