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An den Bushaltestellen soll sich was tun



Wolfenbüttel

An den Bushaltestellen soll sich was tun

von Robert Braumann


Die Haltepunkte Fachhochschule“ auf der Salzdahlumer Straße und „Bahnübergang“ auf der Straße Zur Oker in Linden, sollen saniert werden. Foto: pixabay (Public Domain)
Die Haltepunkte Fachhochschule“ auf der Salzdahlumer Straße und „Bahnübergang“ auf der Straße Zur Oker in Linden, sollen saniert werden. Foto: pixabay (Public Domain) Foto: pixabay

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Wolfenbüttel. Im Rahmen der Modernisierung von Bushaltestellen sollen 2016 weitere Haltestellen behindertengerecht umgebaut werden. Ein Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 75 Prozent liegt bereits vor, der Bau, Stadtentwicklung und Umweltausschuss stimmte am Dienstag zu.

In diesem Jahr sollen insgesamt vier Haltestellen modernisiert werden. Über die zwei Haltestellen auf der Harzburger Straße in Halchter wurde bereits ein Beschluss gefasst. Nun wurde über die Vorlage der beiden weiteren Haltepunkte „Fachhochschule“ auf der Salzdahlumer Straße und „Bahnübergang“ auf der Straße Zur Oker in Linden, abgestimmt.

Leichteres Einsteigen


Um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern werden alle Bushaltestellen mit Sonderbordsteinen, den so genannten „Busborden“ mit einer Ansicht von 18 cm ausgestattet. Es sollen die in Wolfenbüttel schon an einigen Stellen verwendeten „Kasseler Borde“ zum Einsatz kommen. Des Weiteren erhalten die Bushaltestellen ein taktiles Leitsystem aus Rillenplatten. "Der Wartekomfort wird durch die Vergrößerung der Wartefläche und das Aufstellen von Wartehäuschen verbessert“, so die Verwaltung. Bei der Haltestelle „Bahnübergang“ handelt es sich um eine Ausstiegshaltestelle, so dass auf eine Wartehalle verzichtet wird. Beide Haltestellen werden als Buskap ausgebaut, damit hält der Bus auf der Fahrbahn. Die Durchführung der Maßnahme ist bereits für 2016 vorgesehen. Die Kosten für die Haltestelle „Bahnübergang“ werden auf 18.000 Euro geschätzt. Für die Haltestelle „Fachhochschule“ sind 26.000 Euro eingeplant. Unter der Berücksichtigung der Fördermittel, verbleibt ein städtischer Eigenanteil in Höhe von 11.000 Euro. Endgültig entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner nächsten Sitzung über die Vorlage der Verwaltung.


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