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Andreas Mantzke will für die Linken in den Bundestag

Der 33-Jährige tritt im Wahlkreis Gifhorn/Peine an. Darauf einigten sich die jeweiligen Kreisverbände in einer Aufstellungsversammlung.

Ursula Weißer-Rölle, Andreas Mantzke und Victor Perli (v. li.).
Ursula Weißer-Rölle, Andreas Mantzke und Victor Perli (v. li.). Foto: Die Linke

Gifhorn. Die Kreisverbände der Linken aus Gifhorn und Peine haben sich am heutigen Samstag für die Aufstellung ihres Kandidaten zur Bundestagswahl getroffen. Wie die Partei in einer Pressemitteilung berichtet, wurde der Gifhorner Andreas Mantzke nominiert.


Vor der eigentlichen Wahl gab es Redebeiträge vom regionalen Bundestagsabgeordneten Victor Perli, der einen Überblick über die politischen Themen der Linken gab, sowie von Ursula Weißer-Rölle, die den Landesverband der Linken vertritt und sich zum bevorstehenden Landesparteitag äußerte.

"Demokratischen Sozialismus mit Leben füllen"


Bei der Wahl des Kandidaten, gab es nur einen Bewerber: den Gifhorner Kreisvorsitzenden Andreas Mantzke. Der 33-jährige, der gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammt und mittlerweile seit drei Jahren in Gifhorn wohnt, gab in einer Vorstellungsrede sowohl einen kurzen Überblick zu seiner Person, als auch zu seiner Motivation sich in der Linken zu engagieren und seinen Wahlkampfthemen. Im Wahlkampf möchte Mantzke vor allem die grundsätzliche soziale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft als auch die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft thematisieren, mit dem Verweis, dass „Wirtschaftsmacht gleich politische Macht“ sei. Außerdem möchte er den Begriff des demokratischen Sozialismus, für den die Partei wirbt, mit Leben füllen und den Menschen näher bringen, da sich laut Mantzke nur die wenigsten Bürger etwas unter diesem Konzept vorstellen können und es fälschlicherweise mit der DDR in Verbindung bringen.

Im abschließenden Wahlgang wurde Mantzke einstimmig von allen stimmberechtigten Parteimitgliedern gewählt und verspricht, „zusammen mit den Kreisverbänden in Gifhorn und Peine einen Wahlkampf für eine bessere und sozial gerechtere Gesellschaft zu führen“.


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