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Anschluss für Sprinkleranlage wird verlegt

von Thorsten Raedlein


Foto: Peter Sierigk

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22.09.2014


Braunschweig. Diese Sprinkleranlage hat es in sich: Bis zu 265.000 Liter Löschwasser in einer Stunde können bei Fertigstellung durch die Leitungen im Business Center II (über dessen Baufortschritt BraunschweigHeute.de Woche für Woche berichtet) fließen. Das Rohrsystem ist so ausgelegt, dass es sich Decke für Decke bis zum 20. Stockwerk fortsetzen wird. Da haben die Planer eine enorme Sicherheitsreserve einkalkuliert, denn die Feuerwehr würde nach einer Alarmierung spätestens nach zehn Minuten im BraWoPark eintreffen.

Nach der geltenden Hochhausrichtlinie wird in Braunschweigs künftigem Büroturm Nummer eins eine sogenannte Vollflächenanlage installiert. In dieser Woche werden dafür die insgesamt 150 Meter langen Rohrleitungen verlegt, die den Sprinklertank mit dem Gebäude verbinden. Die drei Leitungsstränge haben jeweils einen Durchmesser von 15 Zentimetern. Sie sind aus besonders druckstabilem Grauguss. Die jetzt verlegte Zuführung zum Keller wird später über Schächte an die jeweiligen Rohrsysteme eines jeden Stockwerks angeschlossen. Die Leitungen werden beim Betonieren der Decken übrigens direkt mit eingegossen und hängen nicht, wie häufig zu sehen, unter der Decke. Der Grund dafür ist, dass es in dem Gebäude keine abgehängten Decken geben wird, die das System unsichtbar machen könnten. Zusätzlich zur Sprinkleranlage wird das Business Center II mit einer Hydrantenanlage ausgestattet. Auch sie kann über einen bestimmten Teil des Sprinklertanks autark versorgt werden. In jedem Stockwerk wird ein Hydrantenschrank mit einer Kupplung installiert.



Beim Shopping Center ist aktuell mit der Spezialverschalung für die Deckenauflage über den Säulen auf der künftigen Schaufensterseite begonnen worden. Die Auflage wird im Gegensatz zu vielen anderen vorgefertigt angelieferten Betonteilen des Shopping Centers vor Ort gegossen. Eisenflechter sind damit beschäftigt, den Korb aus Bewährungsstahl herzustellen. Die Einbauteile sind Sonderanfertigungen aus Stahl, die ein Braunschweiger Schlossereibetrieb fertigt. Insgesamt werden auf die Länge von 250 Metern 50 solcher rund zehn Kilogramm schweren Anker benötigt.

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