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Ansiedlung von Geschäften soll weiter gefördert werden



Wolfenbüttel

Ansiedlung von Geschäften soll weiter gefördert werden

von Jan Borner


Die Richtlinien zur Förderung der Ansiedlung von Einzelunternehmen sollen bis zum 31. Dezember 2018 verlängert werden. Symbolbild. Symbolfoto: Sina Rühland
Die Richtlinien zur Förderung der Ansiedlung von Einzelunternehmen sollen bis zum 31. Dezember 2018 verlängert werden. Symbolbild. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Wolfenbüttel. Um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, stellt die Stadt Wolfenbüttel seit 2011 für die Ansiedlung neuer Geschäfte Fördergelder bereit. Der Wirtschaftsausschuss der Stadt hat nun empfohlen bis zum Jahr 2018 weiterhin 50.000 Euro jährlich zur Förderung neuer Einzelhändler zur Verfügung zu stellen, um so weitere Leerstände in der Innenstadt wieder zu beleben.

Bei Geschäftsgründung im Innenstadtbereich oder bei Umbauarbeiten zur Modernisierung von bereits ansässigen Geschäften sollen durch die Fördergelder der Stadt bis zu 25 Prozent der nachweisbaren, förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden können. Der Höchstbetrag einer Förderung je Geschäft soll dabei 10.000 Euro betragen. Ziel dieser kommunalen Förderung soll es sein, für eine nachhaltige Verbesserung der Situation des Einzelhandels in der Innenstadt zu sorgen und so gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern oder neue zu schaffen. Ein Anspruch des Antragstellers auf Gewährung der Zuwendung besteht hierbei allerdings nicht. Die Stadt Wolfenbüttel soll von Fall zu Fall nach "pflichtgemäßem Ermessen" entscheiden, wie es in den Förderrichtlinien heißt.

24 Einzelhändler wurden bislang gefördert


Seit dem Start des Förderprogramms im September 2011 hat die Stadt nach eigenen Angaben Zuschüsse in Höhe von insgesamt 155.420 Euro an 24 Einzelhändler unterschiedlicher Branchen in der Wolfenbütteler Innenstadt ausgezahlt. Der Schwerpunkt der Förderung habe hierbei im Bereich der Bekleidung gelegen. Die Zweckbindung der Förderung beträgt drei Jahre, sollte es zuvor beispielsweise zu einer Geschäftsauflösung kommen, so müsse der Zuwendungsempfänger die Fördergelder zurückzahlen. Wie Dietrich Behrens, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Tourismus erklärte, sei dies bislang bei vier der insgesamt 24 geförderten Einzelhändler der Fall gewesen.

Eine endgültige Entscheidung über die Fortführung des Förderprogramms bis zum Ende des Jahres 2018 soll im Dezember der Stadtrat treffen.


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