Berlin. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, ruft zum Impfen gegen Influenza auf.
"In der aktuellen Saison wurden bisher 225 Todesfälle gemeldet, 95 Prozent der Todesfälle waren 60 Jahre oder älter", sagte Preis der "Rheinischen Post" (Freitag) unter Verweis auf Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI). "Influenzainfektionen sollte man nicht unterschätzen."
Es sei anzunehmen, dass man zum Höhepunkt des rheinischen Karnevals auch den Höhepunkt der Grippewelle erleben werde. "Es ist noch nicht zu spät, sich gegen Grippe impfen zu lassen", sagte Preis. "Insbesondere alle Menschen mit Vorerkrankungen, alle über 60-Jährigen und Schwangere sollten sich jetzt noch impfen lassen."
Allerdings werde es immer schwerer, Impfstoff zu beschaffen. "Einige Grippeimpfstoffe sind schon nicht mehr lieferbar. Der Impfstoff für Über-60-Jährige ist so knapp geworden, dass Apotheken jetzt per Sondererlaubnis die Versorgung mit Impfstoff aus Italien sicherstellen", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
Apotheker rufen trotz Engpass zum Impfen gegen Influenza auf
Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, ruft zum Impfen gegen Influenza auf. "In der aktuellen Saison wurden bisher 225 Todesfälle gemeldet, 95 Prozent der Todesfälle waren 60 Jahre oder älter", sagte Preis der "Rheinischen Post" (Freitag) unter Verweis auf Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI).
Impfung (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

