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Arbeit im Stadtteiltreff Ü24 läuft weiter - Mit Einschränkungen

Am Dienstag gab es besonderen Besuch.

Claudia Bengelsdorf, Miriam Hilwa, Samar Abu Khaled, Izabella Meyer, Emine Yilmaz und Birgit Hynek (v. li.).
Claudia Bengelsdorf, Miriam Hilwa, Samar Abu Khaled, Izabella Meyer, Emine Yilmaz und Birgit Hynek (v. li.). Foto: Rudolf Karliczek

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23.05.2020

Salzgitter-Lebenstedt. Trotz Corona läuft die Arbeit im Stadtteiltreff Ü24 (Über den Bülten 24), der Zweigstelle des AWiSTA (AWO im Stadtteilzentrum) im Quartier Suthwiesenstraße weiter, eben nur ein wenig anders. Das berichtet AWiSTA in einer Pressemeldung.


Gruppenschulungen im Rahmen des ESF (Europäischer Sozialfonds) Bundesprogramms "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" sowie andere Gruppenangebote können derzeit noch nicht im gewohnten Umfang stattfinden. Das Unterstützungsnetzwerk steht den Menschen im Quartier jedoch weiterhin zur Verfügung. So findet telefonischer Austausch, Einzelberatung vor Ort, das Anfertigen von Mund-Nasenschutz zuhause oder abwechselnd im Stadtteilzentrum statt. Die Projektkoordinatorin Emine Yilmaz bereitet zum Beispiel Unterrichtsmaterialien für die Frauen im Büro vor, händigt sie den Teilnehmerinnen persönlich aus und erwartet die Einreichung der bearbeiteten Lernmaterialien zu einem fest gesetzten Termin zurück.

"Wertschätzender Umgang miteinander"


Am Dienstag besuchten zwei ehemalige Teilnehmerinnen des Projektes "Stark im Beruf" ihren ehemaligen Lernort, um stolz von ihren berufliche Erfolgsgeschichten zu berichten. Da derzeit keine Veranstaltungen stattfinden können, wurden die Frauen den Corona-Zeiten angepasst gewürdigt. Claudia Bengelsdorf, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Salzgitter und Birgit Hynek, Leitung des AWiSTA und der Zweigstelle Ü24 betonten in diesem Zusammenhang noch einmal ihr Anliegen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion wertschätzend miteinander umgehen, die eigene Kultur wahren, sich aber gleichzeitig mit den deutschen Werten und Normen identifizieren. "Gemeinsam werden wir auch in Zukunft an dem Ziel einer vielfältigen und offenen Gesellschaft weiter arbeiten", so Hynek.


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