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Arbeitsmarkt nimmt mit steigenden Temperaturen Fahrt auf



Wolfenbüttel

Arbeitsmarkt nimmt mit steigenden Temperaturen Fahrt auf


Im Landkreis Wolfenbüttel sind die Arbeitslosenzahlen gesunken. Foto: Bundesagentur für Arbeit
Im Landkreis Wolfenbüttel sind die Arbeitslosenzahlen gesunken. Foto: Bundesagentur für Arbeit Foto: Bundesagentur für Arbeit

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Wolfenbüttel. Der Arbeitsmarkt im Bezirk Braunschweig-Goslar erwacht aus dem Winterschlaf. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, sind die Arbeitslosenzahl im März um 2,2 Prozent auf 22.881 Personen gesunken. Im Landkreis Wolfenbüttel waren im März 3.595 Menschen ohne Arbeit.



Im Februar waren im Landkreis noch 3.712 ohne Beschäftigung, damit sind die Arbeitslosenzahlen im März um 117 gesunken. Das entspricht grundsätzlich der saisonüblichen Entwicklung, weiß Oliver Bossow, Vize-Chef der Arbeitsagentur.

„Insbesondere im Vorjahresvergleich haben wir einen Anstieg bei den Jüngeren und den Ausländern“, erläutert Bossow. „Dies sei im Kontext der Fluchtmigration zu sehen“, meint er weiter. Aktuell sind 1.863 Menschen im Kontext der Fluchtmigration arbeitslos gemeldet. „Mit den milden Temperaturen beginnt für viele Beschäftigte, beispielsweise in den Bau- und Außenberufen, auch wieder der Arbeitsalltag. Die saisonale Arbeitslosigkeit über die Wintermonate, wo witterungsbedingt nicht gearbeitet werden kann, wird nun wieder beendet“, äußert Bossow. „Auch am Ausbildungsmarkt beginnt eine wichtige Phase. Spätestens jetzt sollten junge Berufsstarter mit dem Ziel einer Ausbildung in diesem Sommer die Bewerbungsphase starten“, appelliert Bossow. Der Markt sei stark in Bewegung. Im März waren insgesamt 2.746 Ausbildungsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet. Dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent. Aber auch die Bewerber nutzten zunehmend die kostenlosen Beratungs- und Vermittlungsangebote der Berufsberatung.

3.101 junge Menschen suchten bisher Rat und Tat. Das sind 9,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. „Die Chancen auf eine Ausbildungsstelle sind so gut wie lange nicht mehr. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten der Information so vielfältig wie noch nie. Daher nutzen vielen Mädchen und Jungen die Berufsberatung, um sich beim Start in die Berufswelt individuell unterstützen zu lassen.“ Die Unterbeschäftigung, die neben den Arbeitslosen auch Personen erfasst, die erkrankt sind oder an Maßnahmen teilnehmen, lag im März bei 30.081 Personen, das waren 3,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wer derzeit Arbeit sucht, trifft auf ein großes Angebot an insgesamt 4.137 gemeldeten Stellen. Die TOP5 der freien Stellen sind in der Gastronomie, der Altenpflege, dem Verkauf, der Reinigung sowie im Büro zu finden.


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