Asse-Begleitprozess: Neue ZGV gut aufgestellt

16. April 2018
Symbolfoto: Marc Angerstein
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Wolfenbüttel. Durch die Neustrukturierung des Begleitprozesses sind nun mehr Interessensgruppen aus der Bevölkerung in den Asse-Begleitprozess einbezogen als zuvor. Auf der Gründungsversammlung am 21. Februar hatten sich die anwesenden Bürger auf insgesamt 17 Sitze für die neue Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) geeinigt, wie diese in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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Die Umweltinteressen sollen künftig über die Naturschutzverbände personell durch Christiane Jagau (BUND) und Petra Wassmann (NABU), der Gesundheitssektor durch Klaus-Peter Holzgrefe (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. IPPNW), die junge Generation durch die Studentin Lea Maria Manthei (Dettum), die Asse-Anwohner durch Gordon Weidner (Groß Denkte), die kirchlichen Interessen durch Propst Dieter Schulz-Seitz, Arbeitnehmerinteressen durch Michael Kleber (DGB Region SüdOstNiedersachsen), Land- und Forstwirtschaft durch Ulrich Löhr und Niels Pelka (Landvolk), Region und Tourismus durch Björn Reckewell (Nördliches Harzvorland Tourismusverband) und die Wissenschaft durch Jennifer Adamczewski (Zentrum für gesellschaftliche Innovation an der Ostfalia) vertreten werden. Für die wirtschaftlichen Interessen ist Klaus Poggendorf (Kreishandwerkerschaft) benannt. Die über Bürgerinitiativen organisierten Aktiven sollen künftig insgesamt vier Sitze erhalten, hiervon sind bisher mit Claus Schröder (AG Schacht Konrad) und Michael Haas (BASA) nur zwei besetzt. Ebenso unbenannt ist bisher noch ein Sitz für die sozialen Interessen.

Die 13 benannten Mitglieder der ZGV haben sich nach der Gründungsversammlung bereits zwei Mal zu Abstimmungs- und Arbeitstreffen zusammengefunden und hatten auch bereits ein erstes Schnittstellengespräch mit der Kommunalen Vertretung. Es besteht Einigkeit, dass die drei noch unbesetzten Plätze für interessierte Gruppen freigehalten werden, um fachlich gut aufgestellt und mit breitem Rücken als Vertretung der zivilgesellschaftlichen Interessen in den anstehenden Treffen der Asse-2-Begleitgruppe auftreten zu können.

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