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Asse-Umgebungsüberwachung: Berichte und Veranstaltung gefordert



Wolfenbüttel

Asse-Umgebungsüberwachung: Berichte und Veranstaltung gefordert

Seit über zwei Jahren habe sich nichts getan. Die WAAG kritisiert das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung.

Symbolbild
Symbolbild Foto: WAAG

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Remlingen. Die letzte Veranstaltung der „AG Umgebungsüberwachung zur Schachtanlage Asse II“ fand am 22. Mai 2019 statt. Da sie eigentlich jährlich stattfindet, fragte die Wolfenbütteler Atom(undKohle)AusstiegsGruppe (WAAG) am 19. Mai dieses Jahres beim zuständigen „Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung“ (BASE) nach, für wann die nächste Veranstaltung - gegebenenfalls online – geplant ist. Wie die WAAG in einer Pressemitteilung berichtet, konnte noch kein Termin genannt werden. Auch fehlten noch die Jahresberichte zur Umgebungsüberwachung für 2019 und 2020.



Die BASE sei auf der Veranstaltung 2019 gebeten worden, eine erweiterte Veranstaltung zur AG Umgebungsüberwachung zu organisieren und dass diese als Präsenzveranstaltung stattfinden solle, habe die Antwort des Bundesamtes gelautet. Aufgrund der Corona-Pandemie gäbe es noch keinen konkreten Termin.

Die WAAG hat kein Verständnis


"Dass öffentliche Veranstaltungen schwierig sind, ist verständlich, aber online-Veranstaltungen dürften für das Bundesamt doch kein Problem sein und sind besser als keine Veranstaltungen", so die Einschätzung der WAAG. Außerdem fehlten auch noch die Jahresberichte zur Umgebungsüberwachung für 2019 und 2020 auf der Internetseite des BASE. Die WAAG habe dem BASE mitgeteilt, dass sie kein Verständnis dafür habe und darum gebeten habe, die Berichte auf die Internetseite zu stellen und zeitnah eine Veranstaltung durchzuführen - real oder online, auf jeden Fall nicht wie sonst werktags ab 14 Uhr, sondern dann ab 18 Uhr. Wenn die Veranstaltung online durchgeführt werde, solle sie danach ins Internet gestellt werden. Das BASE habe jetzt um etwas Geduld gebeten. 


"Warum nicht wenigstens die Berichte ins Internet gestellt werden, kann nicht mit Corona zusammenhängen", so die WAAG, die am Thema dranbleiben will.


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