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Asylbetrug an LAB - Verfahren gegen Mitarbeiter laufen noch

von Anke Donner


Das Ermittlungsverfahren gegen die LAB läuft noch. Foto: Sina Rühland
Das Ermittlungsverfahren gegen die LAB läuft noch. Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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09.11.2017

Braunschweig. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass an der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig offenbar Fälle von Asylbetrug unter den Tisch gekehrt worden. Die Staatsanwaltschaft hat kurz darauf die Ermittlungen aufgenommen. Nach neun Monaten ist das Ermittlungsverfahren noch immer nicht abgeschlossen.



Gegen zwei leitende Mitarbeiter der LAB wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Sie sollen auf Hinweise der Mitarbeiter, dass Flüchtlinge mit sogenanntenAlias-Identitäten mehrfach Leistungen abkassierten, nicht reagiert haben. Laut Angaben des Ministeriums könnten so allein in der LAB Braunschweig in 600 Fällen Sozialhilfeleistungen ungerechtfertigt ausgezahlt worden seien. Der Schaden könnte sich nach den damaligen Schätzungen auf rund 400.000 Euro belaufen.

Wie Julia Meyer von der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, laufen die Verfahren noch. "Die Akten liegen noch bei der Polizei. Derzeit wird unter anderem die mögliche Schadenshöhe ermittelt. Es handelt sich hier um ein sehr komplexes Verfahren, das eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt", so Meyer.

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