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Auf den Spuren von Herzogin Anna Amalia



Wolfenbüttel

Auf den Spuren von Herzogin Anna Amalia


Mitglieder der Weimarer Kunstgesellschaft besuchten das Schloss Museum Wolfenbüttel. Foto: Privat
Mitglieder der Weimarer Kunstgesellschaft besuchten das Schloss Museum Wolfenbüttel. Foto: Privat Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Am Samstag, dem 5. November, besuchte die Weimarer Kunstgesellschaft das Schloss Museum Wolfenbüttel. Während des Besichtigungsrundgangs durch die historischen Schlossräume lagen die Interessenschwerpunkte auf den historischen Beziehungen beider Städte.



Mit großem Interesse folgten die Teilnehmer anschließend auch den Ausführungen der Museumsleiterin Frau Dr. Sandra Donner zur Konzeption des neuen Bürger Museums. Seinen besonderen Höhepunkt fand der Besuch darin, dass Dr. Gert-Dieter Ulferts, Abteilungsleiter Kunstsammlungen der Klassik Stiftung Weimar, offiziell der Museumsleiterin Frau Dr. Sandra Donner einen Gipsabguss, der von Martin Gottlieb Klauer geschaffenen Portraitbüste der Herzogin Anna Amalia Herzogin Sachsen-Weimar-Eisenach, als Dauerleihgabe übergab.

Damit erfüllte sich ein langgehegter Wunsch des Museums, das Geburtszimmer von Herzogin Anna Amalia mit einer Büste auszustatten, um an die bedeutende Tochter von Herzog Karl I. und seiner Gemahlin Philippine Charlotte würdig zu erinnern. 2010 konnte dieses Zimmer mit Unterstützung der Curt Mast Jägermeister Stiftung wieder hergestellt werden.

Die berühmte Tochter aus dem Wolfenbütteler Welfenhaus gründete den Weimarer „Musenhof“ und der Bibliothekssaal, der nach ihr benannten Bibliothek, folgte dem Vorbild der Wolfenbütteler Bibliotheksrotunde. Auch der Vorstand des Fördervereins Museum im Schloss Wolfenbüttel begrüßte herzlich die Gäste aus Weimar und kündigte seinen Gegenbesuch im kommenden Jahr an.


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