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Aufatmen bei Kaufhaus-Schließungen: ver.di einigt sich mit Karstadt Feinkost

Es werden trotz der Einigung Standorte schließen müssen.

Schließungswelle bei Karstadt: Auch einige Feinkost-Standorte werden schließen müssen.
Schließungswelle bei Karstadt: Auch einige Feinkost-Standorte werden schließen müssen. Foto: Marvin König

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27.06.2020

Region. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat sich die Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di mit Karstadt Feinkost über einen umfassenden Sozialtarifvertrag geeinigt. „Es ist uns gelungen, dass mindestens 26 Filialen erhalten bleiben und es für vier weitere Filialen Hoffnung auf den Erhalt gibt“, erklärte Verdi-Bundesfachgruppenleiter Orhan Akman am Samstag.


Ende Mai wurde bekannt, dass der Galeria Karstadt Kaufhof Konzern coronabedingt und deutschlandweit 80 seiner Warenhäuser schließen müsse (regionalHeute.de berichtete). Diese Schließungen würden nicht nur die Karstadt- und Galeria-Fiialen in Goslar und Braunschweig betreffen, sondern auch die Karstadt Sport-Häuser und die Reisebüros der Kaufhauskette (regionalHeute.de berichtete).

Standorte müssen dennoch schließen


Trotz der Einigung mit ver.di müssten laut WirtschaftsWoche nicht nur Standorte der Karstadt Feinkost GmbH schließen, sondern bis zu 637 Beschäftigte würden im Zuge der Sanierung des Konzerns ihre Arbeitsplätze verlieren.

Der nun geschlossene Tarifvertrag sorge dafür, dass die von Entlassung betroffenen Beschäftigten der Lebensmittelsparte des Konzerns eine bestmögliche Absicherung erhalten würden. Für diejenigen, die ihren Arbeitsplatz behielten, sei eine Beschäftigungssicherung bis zum 1. Januar 2025 vereinbart worden. Bei Karstadt Feinkost arbeiten rund 2.100 Beschäftigte in 50 Filialen.


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