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Aufmaßübung auf der ehemaligen Reitbahn



Wolfenbüttel

Aufmaßübung auf der ehemaligen Reitbahn


Im Außenbereich kam der Laser zum Einsatz. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
Im Außenbereich kam der Laser zum Einsatz. Fotos: Stadt Wolfenbüttel Foto: Stadt Wolfenbüttel

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Salzdahlum. Für 20 angehenden Architektinnen und Architekten, die derzeit an der TU Braunschweig am Institut für Baugeschichte studieren, war dieses Praxisseminar ein ganz besonderes Erlebnis. Unter der Leitung von Dr.-Ing. Ulrike Laible stand für sie eine Aufmaßübung auf der ehemaligen Reitbahn in Salzdahlum auf dem Plan.

Mit Laser, Zollstock, Lineal und Bleistift sind die Studentinnen und Studenten eifrig bei der Sache und im und vor dem noch recht unerforschten Gebäude unterwegs. In Zweierteams wird jeweils ein Bereich im Detail erfasst. Jede Fuge, jede Kante, jeder Winkel wird sorgfältig maßstabsgetreu auf Papier übertragen. Das dauert zwar, die Studenten können so aber besser ein Gespür für die Aufgabe entwickeln. Und genau das sollen sie bekommen, wie Dr. Ulrike Laible erklärt. Denn neben der Theorie müssen die angehenden Architekten auch Praxiserfahrung sammeln, sollen in der Bauforschung tätig werden, verstehen, warum ein Gebäude unter Denkmalschutz steht. Von der Aufmaßübung profitieren aber nicht nur die Studenten. Auch die Eigentümer der ehemaligen Reitbahn, Familie Schlagner-Hein, die das Areal freundlicher Weise zur Verfügung stellen oder die Salzdahlumer, die die Entstehungs-Geschichte des Gebäudes näher kennen lernen wollen, kommen in den Genuss der neu gewonnenen Erkenntnisse.



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Lehrbeauftragte Dr.-Ing. Ulrike Laible (r.) im Gespräch mit einer Studentin. Foto: Stadt Wolfenbüttel



Die Studenten sind hier willkommen und das wird ihnen auch gezeigt. Am vorerst letzten Tag des Seminars überrascht Hroswitha von Alten-Wedelmann die Gruppe mit kühlen Getränken und Knabbereien. Auch wenn zunächst nur ein Teil der Reitbahn erfasst wurde, ein Anfang ist gemacht. Und vielleicht gibt es demnächst mit anderen Studenten eine Wiederholung.


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