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Auftanken am Salzgittersee: Erste E-Bike-Ladestation eröffnet

(Nicht nur) Wer von Außerhalb mit seinem E-Bike an den Salzgittersee fährt kann hier in Zukunft nicht nur die eigenen Batterien aufladen.

von Julia Seidel


Torsten Fleige-Lütgering  Fachdienstleiter Tiefbau und Verkehr von der Stadt Salzgitter, Matthias Giffhorn  Marketing- und Vertriebsleiter der WEVG, Rainer Krause kaufmännischer Geschäftsführer der WEVG  probierten schonmal die Ladestation aus.
Torsten Fleige-Lütgering Fachdienstleiter Tiefbau und Verkehr von der Stadt Salzgitter, Matthias Giffhorn Marketing- und Vertriebsleiter der WEVG, Rainer Krause kaufmännischer Geschäftsführer der WEVG probierten schonmal die Ladestation aus. Foto: Rudolf Karliczek

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19.06.2020

Salzgitter. In der Nähe des Piratenspielplatzes am Salzgittersee wurde nun kürzlich die erste E-Bike-Ladestation in Salzgitter eröffnet. Dabei hat sich die WEVG für das PedelecLadeSystem Plug 'n' Charge System entschieden. Bis zu vier E-Bikes können hier nun gleichzeitig kostenlos geladen werden. Aber auch weitere elektronische Fahrzeuge können an die Ladestation angeschlossen werden, wie Matthias Giffhorn, Marketing- und Vertriebsleiter der WEVG im Gespräch berichtet.


"E-Bikes fahren je nach Tritt etwa zwischen 60 und 100 Kilometer weit. Wir sehen die Ladestation am Salzgittersee als Ergänzung der Attraktivität. Denn so können Leute, die von außerhalb kommen hier einmal Zwischenladen", so Giffhorn weiter. „Hier betreibt man (Rad-) Sport, um die eigenen Gemüt-Akkus aufzuladen. Kaum an einer anderen Stelle wäre eine Station, um die Fahrrad- Akkus ebenfalls aufzuladen, besser aufgehoben als am See,“ erklärt Torsten Fleige-Lütgering, Fachdienstleiter Tiefbau und Verkehr von der Stadt Salzgitter. So sei der Standort am See gemeinsam von der Stadt Salzgitter sowie der WEVG ausgesucht worden, wie Rainer Krause, kaufmännischer Geschäftsführer der WEVG weiter berichtet. Außerdem gebe es momentan einen starken Anstieg der E-Mobilität, besonders in Hinsicht auf die Verkaufszahlen der E-Bikes. "Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich hier zu entspannen und sich zum Beispiel bewirten zu lassen– und nach 30 bis 60 Minuten sind die meisten Rad-Akkus wieder fahrbereit“, so Krause weiter.

So funktioniert´s


Um die Ladestationen nutzen zu können müssen die Nutzer ihr Smartphone mit dem W-Lan "Plug´n´Charge" der Ladesäule verbinden. Somit würden sich die Steckdosen öffnen lassen. Für den Ladevorgang ist es jedoch notwendig, dass die Nutzer ihr eigenes Ladekabel mitbringen. Wie der Ladevorgang im Einzelnen funktioniert steht ebenfalls noch einmal auf der Station beschrieben. Eine Benachrichtigung, ob das Fahrrad vollständig geladen ist, gebe es nicht.


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