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Ausstellung über jüdische Wissenschaften im Landesmuseum



Braunschweig

Ausstellung über jüdische Wissenschaften im Landesmuseum

von Bernd Dukiewitz


Heute Abend eröffnet die Ausstellung „Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung über die Wissenschaft des Judentums“. Foto: Bernd Dukiewitz
Heute Abend eröffnet die Ausstellung „Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung über die Wissenschaft des Judentums“. Foto: Bernd Dukiewitz Foto: Bernd Dukiewitz

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Braunschweig. Am heutigen Mittwochabend um 18.30 Uhr eröffnet im Landesmuseum "Hinter Aegidien" die Ausstellung „Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung über die Wissenschaft des Judentums“. Unter anderem sind Exponate aus der Sammlung des Leo-Baeck-Institute zu sehen.



Rund 60 Exponate sind in der Ausstellung über jüdische Wissenschaften zu sehen. Ein Großteil der Werke stammt aus dem Fundus des Leo-Baeck-Institute in New York, andere Exponate hingegen kommen aus der Region. Unter den ausgestellten Stücken befinden sich Highlights wie handschriftliche Stücke von Albert Einstein und Heinrich Heine.

Heike Pöppelmann, Direktorin des Landesmuseums, zeigt sich von der Ausstellung begeistert: "Was neue Sichtweisen auf religiöse Identitäten gesellschaftlich bewirken können, welches integrative Potential diese in sich tragen, zeigt die bemerkenswerte Ausstellung über eine der wichtigsten intellektuellen Strömungen des Judentums. Eine absolute Bereicherung für das Braunschweigische Landesmuseum in Hinter Aegidien".


Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke führte durch Ausstellung und betonte, wieviel Schweiß in die Fertigstellung floss: "Man kann sich kaum ein Bild davon machen, wieviel Arbeit dahinter steckt, eine Ausstellung aus New York hierher zu holen. Sie ist die erste und einzige im norddeutschen Raum, die Synagogen aus dem 16. Jahrhundert ausstellt". Diese wurden von Architekturstudenten der TU Braunschweig in Kleinarbeit und auf Grundlage von historischen Dokumenten rekonstruiert.

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Brief von Albert Einstein. Foto: bernd Dukiewitz



Die Ausstellung läuft bis zum 5. März 2017 im Landesmuseum direkt an der Aegidienkirche.


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