Sie sind hier: Region >

Ausstellung vom Frauenschutzhaus



Wolfenbüttel

Ausstellung vom Frauenschutzhaus


Die Mitglieder des Fördervereins Frauenschutzhaus bedanken sich mit einem Blumenstrauß bei der Fotografin Sabine Resch-Hoppstock für ihre Idee und die Umsetzung der Ausstellung. Foto: Landkreis Wolfenbüttel
Die Mitglieder des Fördervereins Frauenschutzhaus bedanken sich mit einem Blumenstrauß bei der Fotografin Sabine Resch-Hoppstock für ihre Idee und die Umsetzung der Ausstellung. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Artikel teilen per:




Wolfenbüttel. Im Jahr 1995 fanden die ersten Frauen und Kinder im Frauenschutzhaus Wolfenbüttel Zuflucht vor Gewalt in der Familie. Inzwischen suchen 50 bis 70 Frauen zumeist mit Kindern jährlich in dem Haus Hilfe. Während der Feier zum 20. Jubiläum dieser Einrichtung im vergangenen Jahr hat der Förderverein Frauenschutzhaus eine Fotoaktion durchgeführt. Das Thema, zu dem sich alle Gäste der Feier schriftlich äußern konnten, lautete: „Ich finde gut, dass es Frauenhäuser gibt, weil…..“.

Viele Besucherinnen und Besucher nahmen dieses Angebot gern wahr und ließen sich mit ihrer Ergänzung des Satzes von Frau Sabine Resch-Hoppstock fotografieren. So sind eine Reihe Fotos entstanden, die in einer Ausstellung in der Galerie im Turm des Landkreises vom 2. bis zum 28. Mai gezeigt werden. Landrätin Christiana Steinbrügge freut sich, dass die 22 Fotos in der Kreisverwaltung von Interessierten während der Öffnungszeiten betrachtet werden können. Sie hat die Mitglieder des „Fördervereins FrauenSchutzhaus“ und einige Gäste in der Ausstellung begrüßt. Sie berichtete in ihrem Grußwort unter welch schwierigen Bedingungen das Frauenschutzhaus gegründet wurde und wie problematisch die Finanzierung der Einrichtung immer wieder ist.


Anfangs war der heutige Förderverein Träger des Hauses, das acht Frauen und zwölf Kinder aufnehmen kann. Seit 2011 steht das Frauenschutzhaus unter der Trägerschaft des Kreisverbands der AWO. Der Förderverein sichert heute unter anderem die Finanzierung des notwendigen Bereitschaftsdienstes abends und am Wochenende, der nicht durch Landes- oder Landkreismittel finanziert wird.
Wolfenbüttel, 3. Mai 2016


zur Startseite