Berlin. Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sich der Kurs des iranischen Regimes nach der von Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer nicht signifikant verändern wird.
Zur Stabilität des Regimes könne er keine Prognose abgeben, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur. "Klar ist aber, dass mit der Wahl von Modschtaba Chamenei, dem Sohn des verstorbenen Revolutionsführers, mit Blick auf den weiteren Kurs des Regimes aus unserer Sicht wohl eher Kontinuität zu erwarten oder davon auszugehen ist, dass es diese gibt."
"Wir haben wiederholt betont, dass das iranische Volk die Entscheidung zur eigenen Zukunft und vor allem die Entscheidung darüber haben sollte, wer die politische Führung des Landes ist, wer über die politischen Geschicke des Landes bestimmt", fügte der Sprecher hinzu. Das sei in der Vergangenheit nicht passiert und das passiere auch in diesem Fall nicht.
Auswärtiges Amt erwartet Kontinuität beim Kurs des Mullah-Regimes
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sich der Kurs des iranischen Regimes nach der von Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer nicht signifikant verändern wird. Zur Stabilität des Regimes könne er keine Prognose abgeben, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur.
Auswärtiges Amt (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

