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Auszeichnung für Gabriele Siebert-Paul



Braunschweig | Wolfenbüttel

Auszeichnung für Gabriele Siebert-Paul


Rifat Fersahoglu-Weber, Gabriele Siebert-Paul und Walter Hiller. Foto: Privat
Rifat Fersahoglu-Weber, Gabriele Siebert-Paul und Walter Hiller. Foto: Privat

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Braunschweig/Wolfenbüttel. Mit der Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt wurde Gabriele Siebert-Paul ausgezeichnet. Rund 60 Wegbegleiter, Gäste und Freunde konnte der AWO-Bezirksverband Braunschweig zu dem Empfang anlässlich der Verleihung und des 60. Geburtstages von Gabriele Siebert-Paul im Mühlenfoyer der Schünemannschen Mühle in Wolfenbüttel begrüßen.

Die Wolfenbüttelerin Gabriele Siebert-Paul engagiert sich seit 40 Jahren für die AWO und ihre Grundwerte. In seiner Begrüßung sprach der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber, über das große Engagement der zu Ehrenden. Hierbei hob er besonders ihren Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hervor. In Abwandlung des Mottos der AWO-Bezirkskonferenz im Juni („Füreinander. Miteinander. AWO packt an!“) sagte er: „Füreinander. Miteinander. Gabi packt an!“


Landrätin Christiana Steinbrügge würdigte in ihrem Grußwort die große Bedeutung der Freien Wohlfahrtspflege. „Sie sind die geborenen Partner für die sogenannte Co-Produktion“, sagte die Wolfenbütteler Landrätin. Die sozialen Hilfeleistungen im Bereich der Schuldnerberatung, des Frauenschutzhauses und der Migrationsberatung schenkte sie in der Betrachtung des Engagements von Gabriele Siebert- Paul im AWO-Kreisverband besondere Aufmerksamkeit. Von Seiten des AWO-Kreisverbandes Salzgitter-Wolfenbüttel bedankte sich Werner Kittel für den unermüdlichen Einsatz von Siebert-Paul.

Der ehemalige niedersächsische Sozialminister und zugleich ehemalige Vorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Walter Hiller, betrachtete in seiner Laudatio die zahlreichen Stationen des Engagements von Gabriele Siebert-Paul. Schon früh habe sie begonnen, sich im Sinne der Grundwerte der AWO - Freiheit, Gleichheit, Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit – einzusetzen, sowohl in der Seniorenarbeit als auch in zahlreichen weiteren Bereichen. Sie sei schon früh bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen: in Funktionen im AWO-Kreisverband, als Vorsitzende des Präsidiums des AWO-Bezirksverbandes oder im Vorstand von AWO International. Gabriele Siebert-Pauls ehrenamtliches Engagement sei schon immer sehr umfangreich und ausgeprägt gewesen.

In Erinnerung und Würdigung des Lebenswerkes von Marie Juchacz, Begründerin der Arbeiterwohlfahrt im Jahr 1919, hat Gabriele Siebert-Paul als höchste Auszeichnung der AWO die Marie-Juchacz-Plakette verliehen bekommen. Damit werden ihr bürgerschaftliches Engagement, ihr Eintreten für soziale Gerechtigkeit und ihre Verdienste um die AWO anerkannt. Die Marie-Juchacz-Plakette wurde 1969 vom Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt in würdiger Erinnerung an Marie Juchacz gestiftet. Gabriele Siebert-Paul ist mit der Verleihung die insgesamt 86ste Trägerin dieser Auszeichnung und stellt sich damit in eine Reihe mit Hannelore Kraft, Lotte Lemke, Heinrich Albertz oder Franz Müntefering.

„Ich werde mich weiterhin für Menschen einsetzen, die Hilfe benötigen, und die Stimme erheben für die Menschen, die ansonsten kein Gehör finden“, sagte Gabriele Siebert-Paul in ihren Dankesworten. Für die musikalische Umrahmung sorgten Olga Galter am Klavier mit ihren Söhnen Maximilian, Violine, und Alexander, Cello.


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