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AWO Ortsverein Wolfenbüttel feiert 95. Geburtstag



Wolfenbüttel

AWO Ortsverein Wolfenbüttel feiert 95. Geburtstag


Von links: August Hesse, Hannelore Schweigel, Hans-Joachim Kröger (Vorsitzender), Dora Wolf, Rudolf Fricke (Leiter AG Ortsvereinsgeschichte), Hartmut Schulz, Sabine Resch Hoppstock stellten ein geplantes, umfangreiches Jubiläumsprogramm vor.
Foto: Privat
Von links: August Hesse, Hannelore Schweigel, Hans-Joachim Kröger (Vorsitzender), Dora Wolf, Rudolf Fricke (Leiter AG Ortsvereinsgeschichte), Hartmut Schulz, Sabine Resch Hoppstock stellten ein geplantes, umfangreiches Jubiläumsprogramm vor.
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Wolfenbüttel. Die AWO in Wolfenbüttel kann dieses Jahr auf ihr 95-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Bundesverband werde sogar schon 100 Jahre alt. Aus diesem Grund finden verschiedene Feierlichkeiten und Events über das Jahr verteilt statt. Dies berichtet die AWO in einer Pressemitteilung.



Am 13. Dezember 1919 beschloss der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei, mit Sitz in Berlin, die Einrichtung eines Ausschusses für »Arbeiterwohlfahrt«. Die Frauensekretärin der Partei und Reichstagsabgeordnete, Marie Juchacz (1879-1956), wurde mit der Umsetzung des Beschlusses beauftragt. Noch im Dezember versandte sie ein Rundschreiben an die Parteigliederungen, in dem sie zur Gründung von Wohlfahrtsausschüssen aufrief. 1924 folgte man auch in Wolfenbüttel dem Aufruf und gründete eine Ortsgruppe. Ein erhaltener Tätigkeitsbericht liefert sogar Auskunft über das genaue Gründungsdatum: 1. Oktober. Die Arbeiterwohlfahrt Wolfenbüttel könne also in diesem Jahr auf das 95. Jahr ihrer Gründung blicken, der Bundesverband sogar auf sein 100. Gründungsjubiläum. Beide Ereignisse habe der AWO Ortsvereinsvorstand zum Anlass genommen, sich mit der Ortsvereinsgeschichte zu befassen sowie mit Infoständen, einer Ausstellung, einem Rathausvortrag und schlussendlich einem Benefizkonzert ein umfangreiches, ehrgeiziges Geburtstags-Jubiläumsprogramm zu organisieren.

Feierlichkeiten im Schloss


Die Geschichte des AWO Ortsvereins und des Bundesverbandes werde in zwei Veranstaltungen thematisiert. Zum einen in einer Ausstellung, zum anderen in einem Rathausvortrag. Die Ausstellung werde in der Zeit vom 16. bis 31. August im oberen Foyer des Schlosses präsentiert. Bürgermeister Thomas Pink, der sich auch für die Bereitstellung der Räumlichkeit eingesetzt habe, werde zur Ausstellungseröffnung die Begrüßungsansprache halten. Der angesprochene Vortrag wird am Dienstag, dem 10. September ab 19 Uhr im Ratssaal des Wolfenbütteler Rathauses stattfinden. Als Referent konnte der ehemalige Landtagsvizepräsident und Mitglied der Historischen Kommission der Arbeiterwohlfahrt, Klaus-Peter Bachmann, gewonnen werden. Co-Referent werde der Regionalhistoriker Rudolf Fricke sein.



Das Highlight seines Veranstaltungsjahres sehe der Vorstand des Wolfenbütteler AWO Ortsvereins in einem Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters. Dieses werde am 1. Oktober, also genau am „Geburtstag“ des Ortsvereins, ab 19 Uhr in der St. Trinitatiskirche abgehalten. Um sich mehr als gewohnt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, um Interessierten einen Einblick in die Arbeit der AWO zu geben, sind Informationsstände in der Fußgängerzone jeweils samstags Vormittag am 1.Juni, 6. Juli, 17. August und 7. September geplant. Auch das übliche Veranstaltungsprogramm des Ortsvereins stehe in diesem Jahr ganz im Zeichen des 95. „Geburtstages“. So stünden Spargelessen, Brunchen und Braunkohlessen zum Jahresabschluss auf dem Programm.


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