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B.I.G.: Wasserpreise könnten in Summe stabil bleiben



Gifhorn

B.I.G.: Wasserpreise könnten in Summe stabil bleiben


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Sassenburg. Am 30. November findet die Verbandsversammlung des Wasserverbands Gifhorn statt. Im Verbandsgebiet soll der Trinkwasserpreis um fünf Cent pro Kubikmeter erhöht werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung der B.I.G. hervor. Die Preise für Schmutz- und Niederschlagswasser sollen gleich bleiben, obwohl Überschüsse erwirtschaftet worden.



Nach Ansicht der B.I.G. könnte aber bei scharfer Kalkulation der Schmutzwasserpreis um elf Cent pro Kubikmeter gesenkt werden, und damit die Preiserhöhung für das Frischwasser mehr als kompensiert werden. "Darüber hinaus könnte auch der Preis für Einleitung von Niederschlagswasser um sieben Cent/m²/a für die Einleitung von öffentlichen Flächen und acht Cent/m²/a für Einleitung von Niederschlagswasser von privaten Flächen gesenkt werden", so der B.I.G.-Fraktionsvorsitzende und Sprecher Andreas Kautzsch.

"Besonders bei der Preiskalkulation für das Niederschlagswasser bemängeln wir nach wie vor die fehlende Transparenz, zumal der Aufwand von damals angekündigten 100.000 Euro sich auf rund 200.000 Euro verdoppelt hat und sich ein wirtschaftliches Handeln nicht erkennen lässt. Anders gesagt, Geld was eingenommen wird lässt sich auch schon irgendwie wieder ausgeben", so Kautzschs Kritik.

Als einer von drei Vertretern aus der Gemeinde Sassenburg wolle er dem vorgelegten Wirtschaftsplan nicht zustimmen. "Da allerdings das Stimmrecht ungerechterweise nur von einem Stimmführer der Gebietseinheit ausgeübt werden kann, dürfte die Zustimmung mal wieder nur reine Formsache sein", befürchtet der B.I.G.-Sprecher.


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