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Bad Harzburger Jugend arbeitet an Zukunft der Stadt



Goslar

Bad Harzburger Jugend arbeitet an Zukunft der Stadt

von Nino Milizia


Marie (15) aus Bad Harzburg, Stine (16) aus Bettingerode, und Hannah (15) aus Harlingerode nahmen an den Workshops des Jugendforums teil. Foto: Nino Milizia
Marie (15) aus Bad Harzburg, Stine (16) aus Bettingerode, und Hannah (15) aus Harlingerode nahmen an den Workshops des Jugendforums teil. Foto: Nino Milizia Foto: Nino Milizia

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Bad Harzburg. Am heutigen Dienstag fand im Bündheimer Schloss von 10 bis 15 Uhr das erste Harzburger Jugendforum statt. Hier erarbeiteten Jugendliche von 14 bis 21 Jahren Vorschläge, die zur Erhöhung der Lebensqualität in ihrer Stadt beitragen sollen.



In dem Forum konnten die Jugendlichen in verschiedenen Workshops Themen diskutieren, die sie selbst vorgeschlagen hatten. Alles sollte möglichst in Eigenregie entstehen - Florian Hinz und Sebastian Siering von der Stadtjugendförderung standen jedoch unterstützend zur Seite. Zuvor hatte es bereits im Dezember 2014 vom Rat der Stadt Bad Harzburg den Auftrag gegeben, die Jugend in stadtgestalterische Fragen miteinzubeziehen, im Mai 2015 gab es daraufhin eine Fragebogenaktion an den Schulen, im Juli einen Workshop im Jugendtreff, im März 2016 entstand dann das Konzept einer Jugendbeteiligung in Bad Harzburg. Heute erfolgte somit endlich der erste Praxistest, bei dem es ans Eingemachte gehen sollte.

Die Mädchen und Jungen durften dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre Wünsche und Ideen in Workshops diskutieren. Dabei wurden so einige Vorschläge vorgetragen wie beispielsweise "Ein Platz für Jugendliche ab 13", "Freies W-Lan überall", "Mehr Unterhaltung", "Spray-Wände" oder im Hinblick auf den angestrebten Führerschein ein "Verkehrsübungsplatz". Schlussendlich fanden sich drei Projekte, die am 17. Februar von 14 bis 16 Uhr im Jugendtreff weiter bearbeitet sollen (Neuzugänge zwecks Verstärkung der vorhandenen Teams seien jederzeit herzlich willkommen): Ein Bauwagenprojekt, ein Jugendcafé (von und für Jugendliche) sowie die Verbesserung der öffentlichen Verkehrssituation.



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