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Badeunfall: Wie die kleine Leoni zur Lebensretterin wurde



Braunschweig | Wolfenbüttel

Badeunfall: Wie die kleine Leoni zur Lebensretterin wurde

von Nick Wenkel


Leoni (11) erzählte regionalHeute.de, was in diesen schlimmen Minuten passierte. Sie hatte unmittelbar nach dem Zwischenfall einen leichten Schock. Mittlerweile geht es ihr aber wieder besser. Foto: Archiv/Nick Wenkel
Leoni (11) erzählte regionalHeute.de, was in diesen schlimmen Minuten passierte. Sie hatte unmittelbar nach dem Zwischenfall einen leichten Schock. Mittlerweile geht es ihr aber wieder besser. Foto: Archiv/Nick Wenkel

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Braunschweig. Am vergangenen Sonntag kam es zu einem schlimmen Zwischenfall im Gliesmaroder Schwimmbad. Ein 5-Jähriges Mädchen trieb leblos am Grund des Nichtschwimmer-Beckens. Die 11-Jährige Leoni bemerkte dies und zog das Mädchen blitzschnell zum Rand, ehe der Bademeister Erst Hilfe leisten konnte. regionalHeute.de sprach mit der kleinen Lebensretterin.



Leoni war an diesem Tag mit einer Freundin im Bad Gliesmarode. Um zirka 13.40 Uhr stand sie am Beckenrand und bemerkte das leblose Kind. Es trieb regungslos im Nichtschwimmer-Becken. Leoni handelte instinktiv und zog das Mädchen mit einem Ruck zum Rand. „Ich bin reingesprungen, habe das Mädchen zum Rand gezogen und mit Hilfe eines Erwachsenen aus dem Wasser gehoben", erzählt sie regionalHeute.de. Leoni und ein paar andere, die mittlerweile den schlimmen Vorfall bemerkt hatten, riefen sofort um Hilfe.

Bademeister leistete Erste Hilfe


„Dann kam der Bademeister und machte sofort Erste Hilfe an dem kleinen Mädchen", schildert Leoni die Situation. Innerhalb von vier Minuten traf dann auch der Rettungsdienst am Bad Gliesmarode ein. Das Herz schlug diesem Zeitpunkt wieder gleichmäßig und das Kind atmete selbstständig. Die Behandlung wurde durch den Rettungsdienst und den Notarzt weitergeführt. Zur weiteren Untersuchung und Behandlung wurde das Mädchen in die Kinder-Intensivstation gebracht.

Mutter ist stolz auf ihre Tochter


Die Mutter von Leoni zeigte sich gegenüber regionalHeute.de stolz auf das Eingreifen ihrer Tochter: „Ich finde es bewundernswert, dass man mit elf Jahren so etwas leistet", sagte sie unserer Online-Zeitung. Gleichzeitig teilte sie mit, dass sich die Schwester der 5-Jährigen bereits bei ihr meldete und sich für die Hilfe bedankte. Mittlerweile gehe es dem Kind den Umständen entsprechend wieder ganz gut. Natürlich auch durch das beherzte Eingreifen von der kleinen Leoni.

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