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Balkan, Reggae und Brass bringen Menge zum Tanzen und Springen

von Max Förster


The Hot 8 Brass Band spielten im Schlossinnenhof. Fotos: Max Förster
The Hot 8 Brass Band spielten im Schlossinnenhof. Fotos: Max Förster Foto: Max Förster

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14.07.2016


Wolfenbüttel. Zwei Bands brachten mit ihrem musikalischen Repertoire am Mittwochabend den Schlossinnenhof zum Kochen. Bei rhythmischen Balkan-Beats, leidenschaftlichem Reggae und jazzinspiriertem Brass blieb kein Bein ruhig.

Eine Band, vier Musiker, drei Kontinente. Stimmen und Songs, die eine geradezu magische Anziehungskraft erzeugen. Bukahara erfinden ihren eigenen Sound – befreit von Klischees und Konventionen. Das Konzept ist das gezielte Durchbrechen von musikalischen Grenzen, um den unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und Identitäten innerhalb der Band Ausdruck zu verleihen. Dass Swing, Folk, Reggae und Arabic–Balkan keine Widersprüche sein müssen, haben die Multi-Instrumentalisten mit viel akustischer Gewandtheit und großer Leidenschaft gezeigt. Fast durchgängig, ohne großartig moderative Unterbrechungen, bekam das Publikum ein rund anderthalb stündiges buntes, freches, spannendes und unterhaltsames Musikprogramm geboten. Da konnten selbst Tanzmuffel nicht die Füße stillhalten.

Brass im Schlossinnenhof



Saxophonist von The Hot 8 Brass Band Foto: Max Förster



Mit "The Hot 8 Brass Band" ging die Feierlaune dann weiter. Die Brass Band ist New Orleans’ Aushängeschild in Sachen jazzinspiriertem Brass mit Einflüssen von Funk und Hip-Hop. Spätestens seit ihrer Grammy-Nominierung werden sie in den nationalen und internationalen Medien mit Lob und begeisterten Kritiken geradezu überschüttet. Sie verkörpern die Straßenmusik von New Orleans schon seit zwei Jahrzehnten. Authentisch und mit viel amerikanischem Flair brachten sie das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen.


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