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Barrierefreier Zugang zum Rathaus-Altbau: Stadt bessert nach

von Marian Hackert


Die Linke schlägt die Versetzung der vorhandenen Gegensprechanlage vor. Foto: Alexander Dontscheff
Die Linke schlägt die Versetzung der vorhandenen Gegensprechanlage vor. Foto: Alexander Dontscheff Foto: Dontscheff

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15.12.2017

Braunschweig. Bereits Anfang des Monats teilte die Stadt mit, dass der Haupteingang des Rathaus-Altbaus nicht barrierefrei umgestaltet werden könne (regionalHeute.de berichtete). Wie die Verwaltung nun mitteilt, wolle man verschiedene Optionen prüfen, die zu einem erleichterten Zugang beitragen.


Eine barrierefreie Zugangsmöglichkeit direkt am Eingang des Rathaus-Altbaus ist baufachlich nicht möglich. Dies wurde bereits in der Sitzung des Bauausschusses am 05. Dezember 2017 erläutert. Die Verwaltung wird laut eigener Aussage jedoch einen Vorschlag zur Wegeführung und Kennzeichnung des Zugangs über den Rathaus-Neubau für mobilitätseingeschränkte Menschen am Eingang zum Rathaus-Altbau erarbeiten und auch die Möglichkeiten zur Anbringung einer Klingel zur Kontaktaufnahme mit dem Pförtner prüfen und mit dem Behindertenbeirat abstimmen. In einem entsprechenden Änderungsantrag der Fraktion Die Linke zur Sitzung des Rates der Stadt am 20. Dezember wird die Versetzung der vorhandene Gegensprechanlage vorgeschlagen. Des Weiteren soll diese so umgestaltet werden, dass sie für Menschen mit Behinderungen besser erkennbar ist und damit deutlich wird, dass alle Anliegen mit dem Pförtner oder dem Bürgerbüro besprochen werden können. Alternativ sei laut Antrag auch die Errichtung einer weiteren Gegensprechanlage in Betracht zu ziehen.

Noch keine Mittel für eingestellt


In Bezug auf die fehlende Barrierefreiheit im Gesundheitsamt teilte die Verwaltung mit, dass ein funktionsfähiger Aufzug vorhanden sei, jedoch nicht alle Räume barrierefrei erreichbar seien. Im Hinblick auf die Gesamtsanierung wurden weitere Maßnahmen bisher verschoben. Aus Sicht des Behindertenbeirats wäre eine automatische Tür erforderlich sowie die Ertüchtigung des zweiten Aufzugs. Damit wären laut Verwaltung Kosten von grob geschätzt zirka 200.000 Euro erforderlich. Mittel hierfür sind nicht in den Haushalt 2018 eingestellt und müssten gegebenenfalls in den Haushaltsberatungen diskutiert werden. Die im Haushaltsentwurf für die Jahre 2018 und 2019 eingestellten 300.000 Euro würden für die Planung der Sanierung des Gesamtkomplexes des Gesundheitsamts benötigt.

Die Linke schlägt in diesem Zusammenhang in einem Änderungsantrag einen barrierefreien Umbau der Eingangstür im Gesundheitsamt und die Erneuerung beziehungsweise Reparatur des defekten Fahrstuhls im kommenden Jahr vor.

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