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Basketball Löwen Braunschweig: Mit drei starken Vierteln zum dritten Sieg in Folge



Braunschweig

Basketball Löwen: Mit drei starken Vierteln zum dritten Sieg in Folge

Am gestrigen Donnerstag spielten die Löwen gegen s.Oliver Würzburg.

Archivbild.
Archivbild. Foto: Susanne Hübner

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Braunschweig. „Für uns war das heute ein sehr wichtiges Spiel, wir haben es sehr ernst genommen. Wir haben alles gegeben, waren von Anfang an da und waren bereit“, sagte Basketball Löwen-Headcoach Pete Strobl im Anschluss an die gestrige Partie gegen den um den Klassenerhalt kämpfenden Tabellenfünfzehnten s.Oliver Würzburg. Das Spiel in der Volkswagen Halle endete mit einem 90:80-Sieg (51:34) für die Löwen, die über 34 Minuten die klar bessere Mannschaft waren und das Geschehen über weite Strecken mit tollem Mannschaftsspiel dominierten. Dies teilen die Basketball Löwen in einer Pressemitteilung mit.



Zur Halbzeit hätten der treffsichere Martin Peterka (75 Prozent) und sein Team bereits mit 17 Punkten in Führung gelegen, die sie im dritten Viertel mit guter Verteidigung und spielfreudiger Offensive auf deutliche 27 Zähler ausbauten. Im letzten Viertel hätten die Löwen gegen nun härter spielende Würzburger, die laut ihrem Coach Denis Wucherer in den ersten drei Vierteln einen „blutleeren Auftritt“ gezeigt hatten, ihren Rhythmus verloren und gaben diesen Spielabschnitt mit 18:34 ab. In Gefahr sei dieser wichtige Sieg, um die kleine Playoff-Chance zu erhalten, aber zu keinem Zeitpunkt gewesen. Der heutige Sponsor of the Day „Sanitätshaus C. W. Hoffmeister“ habe die Partie, in der Martin Peterka, Karim Jallow und Arnas Velička mit je 16 Punkten erfolgreichste Löwen-Scorer waren, präsentiert. Für die Gäste erzielte Perry Jones die meisten Punkte (16).

Das muntere erste Viertel sei zunächst ausgeglichenen verlaufen, nach fünf Minuten habe es 7:7 gestanden. Doch dann habe Lukas Wank den Turbo entzündet. Er habe zuerst zwei Dreier versenkt, klaute dann den Ball und vollendete seinen Steal mit einem Dunk zum 15:7. Gäste-Coach Denis Wucherer unterbrach diesen 8:0-Lauf mit einer Auszeit, nach der die Löwen ihren Vorsprung über eine gute Ballbewegung und durch zwei weitere Dreier von Martin Peterka auf elf Punkte erhöhten (21:10, 8. Minute). Trotz dieser - vor allem von der Dreierlinie (63 Prozent) - bis dato runden Vorstellung, konnten die Würzburger bis zum Viertelende auf 23:17 verkürzen.


Löwen legen eine Schippe drauf


Die witterten ihre Chance und übten zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mehr Verteidigungsdruck aus. Aber die Löwen hielten dagegen und packten defensiv selbst noch eine Schippe drauf. Zudem hätten sie in der Offensive mitunter wie aus einem Guss gespielt, seien über ihr gutes Passspiel und viel Bewegung abseits des Balls zu guten Würfen gekommen und lagen nach 14 gespielten Minuten mit 39:24 vorne. Zwar kamen die Franken zwischenzeitig aufgrund mehrerer Löwen-Ballverluste auf neun Zähler heran (41:32), doch versenkte das treffsichere Strobl-Team (62 Prozent Feldtrefferquote) in den Schlussminuten des Viertels drei weitere Dreier zur deutlichen 51:34-Halbzeitführung.

Nach der Pause hätten die Löwen nahtlos an ihre starke Leistung aus dem zweiten Viertel angeknüpft und dominierten weiterhin das Geschehen auf dem Parkett. Nach 27 Minuten hatten sie beim Stand von 67:40 die höchste Führung in dieser Partie erzielt und bis zu diesem Zeitpunkt im dritten Viertel auch nur sechs gegnerische Punkte durch Murphy Holloway zugelassen. Insgesamt kamen die Gäste in diesem Abschnitt auf zwölf Zähler, während die Löwen ihre im ersten Viertel noch schwache Zweierquote von 38 Prozent nach 30 Minuten auf 71 Prozent hochgeschraubt hatten. Auch von der 6,75-Meterlinie lief es weiterhin rund (55 Prozent), weshalb Peterka & Co. mit einem klaren Vorsprung von 72:46 ins letzte Viertel gingen.

Hier seien die Löwen zunächst in der Spur geblieben und lagen nach vier weiteren gespielten Minuten nach wie vor deutlich mit 79:59 vorne. Dann investierten die Würzburger aber noch einmal mehr, offensiv wie defensiv, und kamen über forcierte Löwen-Ballverluste sowie eine deutlich sinkende Braunschweiger Trefferquote (53 Prozent) bis auf acht Punkte heran. Am insgesamt dennoch klar verdienten Sieg änderte das aber nichts. Und damit lebt der Traum vom Erreichen der Playoffs weiter.


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