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Bau einer weiteren Grundwassermessstelle am Standort Morgenstern



Goslar

Bau einer weiteren Grundwassermessstelle am Standort Morgenstern


 Wer gegenwärtig die Kreisstraße 32 entlangfährt, der kann am Waldrand vor der Deponie Morgenstern zwischen Hahndorf und Groß Döhren ein großes Bohrgerät entdecken. Foto: Landkreis Goslar
Wer gegenwärtig die Kreisstraße 32 entlangfährt, der kann am Waldrand vor der Deponie Morgenstern zwischen Hahndorf und Groß Döhren ein großes Bohrgerät entdecken. Foto: Landkreis Goslar Foto: Landkreis Goslar

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Handorf. Wer gegenwärtig die Kreisstraße 32 entlangfährt, der kann am Waldrand vor der Deponie Morgenstern zwischen Hahndorf und Groß Döhren ein großes Bohrgerät entdecken. Grund dafür ist die Einrichtung einer über 100 Meter tiefen Grundwassermessstelle, die weitere Erkenntnisse zur Hydrogeologie und zur Schadstoffausbreitung im Festgestein liefern soll.

Das in der Messstelle aufgeschlossene Grundwasser soll in der Folge beprobt und chemisch analysiert werden.
Im Zuge dieser Bohrkampagne, die im Herbst vergangenen Jahres begann, handelt es sich bereits um die zweite tiefe und vorerst letzte Messstelle. Die Bohrungen der ersten Messstelle, die weiter nördlich im Wald erfolgte, wurden mit dem Ausbau zur Grundwassermessstelle mit einer endgültigen Tiefe von 140 Metern in der letzten Woche beendet.
Die Erkenntnisse zum Untergrund, die mit Hilfe der Bohrungen gewonnen werden, sollen unter anderem in die Aktualisierung des für den Standort Morgenstern bereits bestehenden 3-dimensionalen geologischen Modells einfließen. Dies hat zum Zweck auch an dieser Stelle das Wissen zum Untergrund zu erweitern.
Neben den beschriebenen Bohrungsmaßnahmen sollen in den kommenden Wochen die Erkundungsarbeiten auf dem ehemaligen Betriebsgrundstück Florentz, dem Gesamtstandort Morgenstern sowie in dessen unmittelbarer Nachbarschaft fortgeführt werden. Ziel dabei ist es unter anderem zu untersuchen, ob die ehemalige Firma Florentz weitere illegale Entsorgungswege (beispielsweise alte Stollen in den Bergbau oder frühere Entwässerungsleitungen, die teilweise verschüttet oder überbaut sind) genutzt hat.


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