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Bauausschuss berät über e-Ladesäule

von Eva Sorembik


Die Samtgemeindeverwaltung befürwortet die Errichtung einer Ladesäule auf dem Rathausparkplatz. Symbolfoto: Alexander Panknin
Die Samtgemeindeverwaltung befürwortet die Errichtung einer Ladesäule auf dem Rathausparkplatz. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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04.10.2017

Velpke. Wenn es nach der Verwaltung geht, soll es demnächst auf dem Parkplatz vor dem Rathaus der Samtgemeinde eine öffentliche e-Ladesäule geben. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt am kommenden Dienstag, 10. Oktober, den Mitgliedern des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen der Samtgemeinde Velpke zur Vorberatung auf dem Tisch.



"Die Samtgemeinde Velpke möchte den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für elektrobetriebene Fahrzeuge voranbringen", heißt es in der Ratsvorlage. Die Sensibilisierung, die Unterstützung und die Schaffung neuer Infrastrukturen für neue, klimaschonendere Fortbewegungsmöglichkeiten würden zu den Aufgaben der öffentlichen Verwaltung gehören. Bereits im „Klimaschutzkonzept für die Samtgemeinde Velpke“ von 2014 sei eine „Ladestation für elektrische Fahrzeuge“ als Teilmaßnahme benannt worden.

Nun will man Nägel mit Köpfen machen. Nachdem der Samtgemeindeausschuss bereits in seiner letzten Sitzung die Anschaffung eines elektrisch betriebenen, kommunalen Dienstwagens im Haushaltsjahr 2018 beschlossen habe, soll nun mit der Errichtung einer e-Ladesäule auch die öffentliche Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden, so die Planungen der Verwaltung. Nach Informationen der Verwaltung existiert aktuell im gesamten Gebiet der Samtgemeinde Velpke lediglich eine Ladesäule für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Diese befinde sich in privater Hand auf dem Grundstück der ortsansässigen Tankstelle in Velpke und werde in Kooperation mit dem regionalen Energieversorgungsunternehmen, der LSW betrieben.

Weiterer Schritt Richtung E-Mobilität


Um den Ausbau der Infrastruktur voranzutreiben, soll nun auf dem öffentlichen Parkgrundstück des Rathauses der Samtgemeinde eine weitere Ladesäule entstehen. Zu den Vorzügen des Rathausparkplatzes als Standort führt die Verwaltung aus, dass dieser sich in öffentlicher Hand befinde und jederzeit zugänglich sei. Durch das Bürgerbüro der Samtgemeinde sowie die anliegenden Betriebe, die Arztpraxis und die Apotheke, unterliege der Parkplatz einer starken Nutzung und biete durch seine Lage an einer Hauptstraße einen optimalen und öffentlichkeitswirksamen Standort für die Ladesäule.


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