Corona-Infektionen / Genesene / Verstorbene in der Region
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Stand: 06.04.20, 08.08 Uhr - Insgesamt gemeldete Infektionen in Rot. Davon Genesene, sofern bekannt, in Grün. Verstorbene in Schwarz. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte oder des Gesundheitsministeriums.



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Baufirmen in Salzgitter haben noch freie Ausbildungsplätze


Hoch hinaus: Per Fortbildung können es Azubis bis zum Polier oder Bauleiter bringen. Foto: IG BAU
Hoch hinaus: Per Fortbildung können es Azubis bis zum Polier oder Bauleiter bringen. Foto: IG BAU

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20.08.2019

Salzgitter. In Salzgitter haben Schulabgänger weiterhin gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Bauhauptgewerbe. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen- Agrar-Umwelt (IG BAU) in einer Pressemitteilung hin. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind in ganz Niedersachsen noch rund 1.400 Ausbildungsstellen in der Branche zu vergeben.


„Eine Ausbildung zum Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer ist nicht nur gut bezahlt, sondern bietet auch solide Job-Perspektiven. Gebaut wird immer“, sagt Karl-Heinz Ehrenberg. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Braunschweig-Goslar geht mit Blick auf fehlenden Wohnraum in den Großstädten und den Mangel an Sozialwohnungen davon aus, dass Facharbeiter auch in den nächsten Jahren „händeringend“ gebraucht werden. „Allein mit Hilfskräften zieht man kein Haus hoch“, so Ehrenberg. Auch bei der Sanierung von Straßen, Schienen und Gebäuden bleibe der Bedarf an Spezialisten hoch.

Auch große Chancen für Geflüchtete


Die Gewerkschaft rät dazu, sich nach einem Ausbildungsplatz in einem tariftreuen Innungsbetrieb umzusehen. Dort stünden Bau-Azubis im Branchenvergleich in puncto Bezahlung an der Spitze, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeige. Ein angehender Maurer komme demnach im ersten Ausbildungsjahr auf 850 Euro pro Monat. Im zweiten Jahr würden die Vergütungen bei 1.200 Euro liegen, im dritten seien es 1.475 Euro. Nach der Lehre könnten sich Gesellen fortbilden und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen.

„Die Branche bietet dabei auch große Chancen für Geflüchtete. Vom gemeinsamen Berufsschulweg übers Betonieren bis zur Mittagspause – Integration gelingt vor allem im Job“, sagt Ehrenberg. Nach Angaben der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) arbeitet bundesweit jeder fünfte Auszubildende aus einem Flüchtlingsherkunftsland im Baugewerbe. Weitere Informationen zur Ausbildung auf dem Bau gibt es bei der Arbeitsagentur und bei der Jobbörse der SOKA-BAU unter: www.bau-stellen.de.


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