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Baugebiet Linden: Ein Kreisel soll's regeln

von Anke Donner



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02.12.2013


Wolfenbüttel. Im Frühjahr des kommenden Jahres soll im Ortsteil Linden ein neues Wohngebiet ausgewiesen werden (WolfenbüttelHeute.de berichtete). Die aktuellen Entwürfe zeigen nun, dass sich Verwaltung und der Ortsrat auf einen Kreisverkehr und die Verlegung der Ortsgrenze einigten.

Wie sich schon in der Orts-und Bauausschusssitzung vom April diesen Jahres andeutete, bevorzugte man die Verlegung des Ortseingangsschild und die Schaffung eines Kreisverkehrs, um die Geschwindigkeit innerorts zu drosseln. In der heutigen Sitzung des Ortsrats Linden konnte Bauamtsleiter Gerhard Willms die aktuellen Entwürfe präsentieren. Laut Entwurf soll als Anbindung an das 8 Hektar große Neubaugebiet ein Kreisverkehr angeschlossen werden und so die Verkehrssituation regeln. Desweiteren soll eine Verlegung des Ortseingangsschild zwischen 300 und 400 Meter in südliche Richtung erfolgen.

So hofft man auf eine angepasste Geschwindigkeit ortseinwärts und eine sichere Verkehrsführung. Eine weitere Zufahrt des Baugebiets soll auf Höhe des Kleingartenvereins erfolgen. Auch für die Fußgänger und Radfahrer wir ein Weg stadteinwärts geschaffen,der sich dann ebenfalls in der Nähe der Kleingärten befinden soll. Der Ortsrat Linden sprach sich in der heutigen Sitzung für den Entwurf aus und nahm die Entwurfsänderung, die eine Kreisverkehrregelung beinhaltete, an.

Das Neubaugebiet "Über dem Okertral" soll mit rund 140 Bauplätze für Einfamilienhäuser, sowie Doppelhäuser ausgewiesen werden. Am westlichen Rand zur Okertalsiedlung soll eine Grünfläche entstehen, die ein Regenrückhaltebecken, einen Kinderspielplatz und eine Wegverbindung zwischen Okertalsiedlung und Neubaugebiet bilden soll. Ebenso soll ein Grundstück für den eventuellen Bau einer Kindertagesstätte eingeplant werden. Die Zufahrt in das Bau/Wohngebiet könnte über eine Tempo 30-Zone erfolgen und in einen verkehrsberuhigten Bereich übergehen.

Bauamtsleiter Willms bat abschießend die Anwohner und Bürger, sich an der Namensfindung der neuen Straßen zu beteiligen und bis Januar Vorschläge bei der Stadtverwaltung einzureichen.


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