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Baulückenbörse soll Wohnraum schaffen

von Robert Braumann


In Wolfenbüttel gibt es Pläne, wie man in Zukunft Baulücken schließen kann, Foto: Archiv
In Wolfenbüttel gibt es Pläne, wie man in Zukunft Baulücken schließen kann, Foto: Archiv

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07.09.2016




Wolfenbüttel. Vielerorts befinden sich Baulücken und baulich gering genutzte Grundstücke. Im Rahmen eines Siedlungsentwicklungskonzeptes soll mit Hilfe der Kampagne „Baulückenbörse“ die Stadt nun an die Eigentümer herantreten, um diese Lücken ausfindig zu machen. Ziel ist es, diese Flächen in ein städtisches Online-Portal einzupflegen, sodass sich Bauwillige über Angebote im Gebiet der Stadt Wolfenbüttel erkundigen können. Das Konzept befindet sich noch in der Umsetzung. 

Derzeitig erfolgt der 1.Schritt „Erfassung der Innenentwicklungspotenziale“ für die Ortsteile Ahlum, Atzum, Adersheim, Groß Stöckheim, Leinde und Wendessen. Die Groberfassung ist nunmehr abgeschlossen. Für den Ortsteil Ahlum erfolgt zur Zeit bereits die Beurteilung der einzelnen Potenzialflächen. Es ist angestrebt, die Eignungsbewertung in den genannten Ortsteilen bis Ende des Jahres abgeschlossen zu haben.Für ein qualifiziertes Siedlungsentwicklung sei auch die Berücksichtigung der Bestandspotenziale und die erforderliche Weiterentwicklung der bestehenden Stadt- und Dorfgefüge geboten, heißt es in der Beschlussvorlage. Statt weitere Neubaugebiete in den umliegenden Ortschaften zu erstellen, soll mit der Kampagne nun der Fokus auf die noch bestehenden Baulandpotenziale gelegt werden. Hierzu soll aktiv auf die Eigentümer zugegangen werden. Geben diese ihr Einverständnis, die Grundstücksdaten öffentlich zu machen, sollen diese in einer Online-Datenbank auf der Homepage der Stadt Wolfenbüttel eingepflegt werden. So könnten sich Bauentschlossene über mögliche Freiflächen informieren.

Welche Gebiete sollen abgedeckt werden?


Die Baulückenbörse soll sich vorrangig auf die Ortsteile Groß Stöckheim, Adersheim, Leinde, Wendessen, Ahlum und Atzum konzentrieren, zumindest was die direkten Ansprachen an die Eigentümer betrifft.  Grundsätzlich könne und soll die Baulückenbörse nach erfolgreicher Durchsetzung auch Eigentümern im übrigen Stadtgebiet zur Verfügung gestellt werden. Für die Finanzierung seien im laufenden Haushaltsjahr ausreichende Haushaltsmittel eingestellt.


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