Braunschweig

Bebauungsplan für weiteren Ausbau am Nordanger ist fertig


Der Entwurf des Bebauungsplans „Nordanger“. Grafik: Stadt Braunschweig
Der Entwurf des Bebauungsplans „Nordanger“. Grafik: Stadt Braunschweig

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12.04.2018

Braunschweig. Die Stadtverwaltung schlägt vor, den Bebauungsplan für den zweiten Bauabschnitt von Braunschweigs größtem Wohnungsbauprojekt "Nordanger" zu beschließen. Dafür hat der Planungs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung grünes Licht gegeben. Entstehen sollen dabei erneut 500 Wohneinheiten.



Ein entsprechender Beschlussvorschlag wurde nun den Gremien unterbreitet. Der Rat soll darüber am 24. April entscheiden, danach kann die weitere Erschließung vorbereitet werden. In dem neuen Quartier im Nördlichen Ringgebiet sollen insgesamt perspektivisch bis zu 1200 Wohneinheiten entstehen. Es soll sich durch eine intelligente Mischung aus Wohn- und Freizeitnutzungen, ergänzt durch gastronomische, kulturelle und nichtstörende gewerbliche Nutzungen, auszeichnen. Der Schwerpunkt liegt darauf, bezahlbaren und attraktiven Wohnraum zu schaffen. Die Hochbauarbeiten für die ersten 500 Wohnungen im ersten Bauabschnitt "Taubenstraße" haben bereits begonnen. Die ersten Wohnungen werden bereits in diesem Jahr fertig.

"In ganz Braunschweig bereiten wir eine Vielzahl von Wohnbauprojekten vor", sagt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. "Unser Ziel ist es, seit 2013 bis 2020 Planungsrecht für 5.000 Wohneinheiten zu schaffen. Im Nördlichen Ringgebiet schaffen wir jetzt weiteres Baurecht. Weiter wird es darum gehen, die kleiner werdenden räumlichen Kapazitäten effizient zu nutzen, sodass den Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Stadtgebiet verschiedene Wohnformen geboten werden."

Auch im zweiten Bauabschnitt sollen weitere 500 Wohneinheiten entstehen - diesmal neben Geschosswohnungen auch gereihte Stadthäuser und Stadtvillen. Die Erschließungsträgerin wird analog zum ersten Bauabschnitt die Nibelungen Wohnbau GmbH sein. Langfristig entstehen verschiedene Wohnbaugebiete im gesamten Stadtgebiet: Insgesamt besteht derzeit für zirka 2.700 Wohneinheiten Planungsrecht, die Umsetzung erfolgt sukzessive. Darüber hinaus wird derzeit für zirka 3.000 Wohneinheiten Planungsrecht geschaffen. Eine Übersicht der Wohnbaugebiete ist angefügt. Darüber hinaus werden weitere Projekte vorbereitet. Dazu gehören etwa die Neubebauung Feldstraße / Kälberwiese sowie perspektivisch die Nachnutzung für die derzeitige JVA Rennelberg und das Klinikum Holwedestraße.


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