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Bekommt das "Löwentor" ein neues Gegenüber?



Wolfenbüttel

Bekommt das "Löwentor" ein neues Gegenüber?

von Alexander Dontscheff


Ein Foto aus alten Tagen: Die linke Seite hat sich schon grundlegend verändert, auch der Bereich des Blumen-Pavillons könnte bald ein anderes Gesicht bekommen. Archivfoto: regionalHeute.de
Ein Foto aus alten Tagen: Die linke Seite hat sich schon grundlegend verändert, auch der Bereich des Blumen-Pavillons könnte bald ein anderes Gesicht bekommen. Archivfoto: regionalHeute.de

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Wolfenbüttel. Der Eigentümer des Grundstücks Löwenstraße 6 ist mit dem Wunsch an die Verwaltung herangetreten, den eingeschossigen Pavillon (ehemals Blumen Marcus) aufzustocken. Dazu müsste der Bebauungsplan geändert werden. Mit einem entsprechenden Antrag beschäftigt sich der Bauausschuss am kommenden Dienstag. Die Entscheidung fällt der Verwaltungsausschuss Anfang November.



Laut der Begründung des von der Verwaltung eingebrachten Antrags gehe es nicht nur um die wirtschaftliche Nachnutzung des Gebäudes. Auch der Straßenraum soll neu gefasst werden. Das gegenüberliegende Neubauvorhaben „Löwentor“ rücke mit seiner Fassade weiter in den Straßenraum und sei auch höher als das ehemalige Karstadt/Hertie Gebäude konzipiert. Um hier städtebaulich den Straßenraum fassen zu können, soll mit der Aufstockung nicht nur ein Pendant zum „Löwentor“ geschaffen werden, sondern der Baukörper soll ebenfalls zwischen den Gebäudehöhen des Meißnerhauses, Schlossplatz 2 und dem Gebäude „Krambuden 10“ vermitteln.

Es sollen drei Wohnungen entstehen


Vorgesehen sei dabei die Aufstockung des vorhandenen Gebäudes um zwei weitere Geschosse. Die Erdgeschosszone soll weiterhin gewerblich genutzt werden, vorstellbar wäre hier beispielsweise eine gastronomische Nutzung. In den oberen Geschossen sollen zirka drei Wohnungen entstehen.



Laut aktuellem Bebauungsplan sei an diesem Ort nur noch eine eingeschossige Bebauung möglich. Dies soll nun geändert werden. Dafür könne ein beschleunigtes Verfahren angewendet werden. Auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung könne so verzichtet werden.

Anfang 2020 soll der erarbeite Hochbauentwurfvorgestellt werden


Die Aufwendung für die Erstellung der Bauleitplanung würden vom Eigentümer des Grundstücks Löwenstraße 6 übernommen. Hierzu werde die Stadt eine entsprechende Vereinbarung im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages abschließen. Die Aufwendungen für die hoheitlichen Tätigkeitenseien durch die Stadt zu tragen. Als nächster Schritt nach Zustimmung zur Aufstellungsbeschlussvorlage solle die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchgeführt werden. Anfang 2020 soll der erarbeite Hochbauentwurf dem Gestaltungsbeirat vorgestellt werden.


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