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Belastungstest - Trinkwasser kann vorübergehend Trübungen aufweisen



Belastungstest - Trinkwasser kann vorübergehend Trübungen aufweisen

Außerdem werde das Wasser deutlich härter.

Das Wasserwerk Bienroder Weg.
Das Wasserwerk Bienroder Weg. Foto: BS Energy

Braunschweig. Vom 12. bis zum 18. Juli wird das Spitzen- und Reserve-Wasserwerk Bienroder Weg einem turnusmäßigen Belastungstest unterzogen und eine Woche lang unter Volllast betrieben. Während dieser Zeit wird dem Braunschweiger Trinkwasser mehr Grundwasser zugemischt als üblich. Dies führt zu einem vorübergehenden Anstieg der Wasserhärte und möglicherweise zu vorübergehenden Eintrübungen. Das kündigt BS Energy in einer Pressemitteilung an.



Wasserkunden müssen sich in dieser Zeit darauf einstellen, dass zum Waschen mehr Waschmittel, beziehungsweise mehr Klarspüler in Spülmaschinen benötigt wird. Viele moderne Wasch- und Spülmaschinen sowie Kaffeevollautomaten bieten die Möglichkeit, die Geräte passend auf die Wasserhärte einzustellen.

Übung für Störfälle


Der jährlich stattfindende Testlauf dient dazu, Erkenntnisse zu den Auswirkungen einer erhöhten Grundwasserförderung auf die Trinkwasserversorgung zu erhalten, denkbar beispielsweise im Fall einer zeitweise eingeschränkten oder zeitweise unterbrochenen Versorgung mit Oberflächenwasser aus den Harzer Talsperren. Während des einwöchigen Testlaufs werden im Wasserwerk Bienroder Weg insgesamt etwa 150.000 Kubikmeter Wasser gefördert. Normalerweise sind es ca. 500.000 Kubikmeter Wasser im Jahr. Der durchschnittliche Wasserverbrauch Braunschweigs liegt bei rund 14 Millionen Kubikmetern jährlich. Spürbare Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel werden infolge des Testlaufs nicht erwartet.




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