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Beleuchtung der Kaiserpfalz soll modernisiert werden

von Anke Donner


Der städtische Kulturausschuss tagte kürzlich in der Kaiserpfalz. Hier sprach sich das Gremium für die Erstellung eines Beleuchtungskonzepts für die Kaiserpfalz aus. Foto: Anke Donner
Der städtische Kulturausschuss tagte kürzlich in der Kaiserpfalz. Hier sprach sich das Gremium für die Erstellung eines Beleuchtungskonzepts für die Kaiserpfalz aus. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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11.07.2015


Goslar. Der städtische Kulturausschuss tagte kürzlich in der Kaiserpfalz. Hier wollte sich das Gremium ein Bild über die bisherige Beleuchtung des Gebäudes machen und über eine Erneuerung sprechen.

Bevor die Ausschussmitglieder zu ihrem Rundgang aufbrachen, stellte Prof. Ulrich Fischer-Hirchert und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Sabrina Hoppstock (Goslar mit Energie e.V.) in einer Präsentation das Vorgehen zum Beleuchtungskonzept Kaiserpfalz vor. Dabei gingen die beiden Wissenschaftler der Hochschule Harz auf die Innen- und Außenbeleuchtung der gesamten Kaiserpfalz ein. Ziel der Untersuchung sei es, ein neues Konzept zu entwickeln, um die Beleuchtung der Kaiserpfalz energetisch und ästhetisch zu modernisieren.

Außen- und Innenbereich der Kaiserpfalz sollen mit modernen und energiesparenden Beleuchtungsmittel ausgestattet werden. Im Rahmen des Konzepterstellung sollen alternative Möglichkeiten entwickelt und durch Simulationen visualisiert werden. Später soll dies den Ratsgremien vorgestellt und mit diesen, sowie den Denkmalpflege-Behörden abgestimmt werden.

Das Gremium sprach sich für die Erstellung eines Beleuchtungskonzepts mit Machbarkeitsstudie aus. Dafür sollen Haushaltmittel in Höhe von 45.000 Euro bereitgestellt werden.

Der Vorsitzende des Ausschusses Kultur und Stadtgeschichte, Martin Mahnkopf, erklärte auf Nachfrage von RegionalGoslar.de: „Die Kaiserpfalz ist neben dem Rammelsberg ein ganz wichtiger Anziehungspunkt in der Weltkulturerbestadt Goslar. Ich freue mich daher ganz besonders über die mehrheitliche Zustimmung meiner Ratskollegen. Auch die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger an der Konzepterstellung ist wichtig und soll laut Prof. Fischer-Hirchert auch durch Arbeitsgruppen geschehen. “


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