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Betonpoller beendet Verfolgungsjagd: Fahrer versucht zu Fuß zu flüchten

Der 29-Jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Alexander Panknin

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21.09.2020

Braunschweig. Am frühen Sonntagmorgen gegen 5:56 Uhr fiel einer Streifenbesatzung ein VW Golf auf und entschloss sich, den Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. In einer Seitenstraße gaben die Polizeibeamten dem Fahrzeugführer das Haltesignal und versperrten ihm den Fahrweg. Der Fahrer des Golfs scherte jedoch unvermittelt seitlich aus und fuhr an dem Streifenwagen vorbei. Hierbei touchierte und beschädigte er eine Hauswand. Anschließend beschleunigte der Mann seinen Wagen und fuhr frontal gegen einen massiven Betonpoller. Durch den Aufprall verschob er den schweren Poller, beschädigte die Fahrzeugfront und die Frontairbags lösten aus. Dies berichtet die Polizei.



Sofort sei der Fahrer ausgestiegen, kletterte über sein Auto und flüchtete zu Fuß. Die Polizisten seien ihm ebenfalls zu Fuß gefolgt. Nachdem der Mann gestolpert und gestürzt war, hätten ihm die Polizeibeamten Handfesseln angelegt, um eine weitere Flucht zu verhindern. Hiergegen habe sich der Mann erheblich gewehrt. Ein Polizist sowie der Flüchtende hätten sich hierbei leicht verletzt.


Während der Flucht habe der Mann Zubehör verloren, in dem sich noch eine kleine Menge an Betäubungsmitteln befunden habe. Diese stellten die Beamten sicher.

Im Rahmen der weiteren Maßnahmen habe die Polizei eine Atemalkoholkonzentration von über 1,6 Promille sowie die Beeinflussung von
Betäubungsmitteln festgestellt. Ein Drogenschnelltest sei ebenfalls positiv verlaufen. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Den Führerschein habe die Polizei nicht sicherstellen können, weil der Autofahrer gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen sei.

So wären gegen den Mann Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie Verfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet worden.


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