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Königslutter: Betriebssicherheit der Kläranlage Schoderstedt erhöht



Wolfsburg

Betriebssicherheit der Kläranlage Schoderstedt erhöht

Vor der Rechenanlage wurde auf dem Betriebsgelände der Kläranlage ein Geröllfang in den Abwasserkanal eingebaut, aus dem eintretendes Sediment und Geröll einfacher entfernt werden kann.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Königslutter. Die Kläranlage Schoderstedt im Gebiet Königslutter hat bei sehr starken Regenfällen mit Sediment- und Gerölleintrag aus der Schmutzwasserkanalisation zu kämpfen. Dies führt immer wieder zu Verstopfungen in der Rechenanlage und somit zu Betriebsstörungen. Vor der Rechenanlage wurde auf dem Betriebsgelände der Kläranlage ein Geröllfang in den Abwasserkanal eingebaut, aus dem eintretendes Sediment und Geröll einfacher entfernt werden kann. Um eine schnelle Einsatzbereitschaft sicherzustellen, wurde der Geröllfang nicht vor Ort in langwierigen Betonierabschnitten realisiert, sondern als Fertigteil hergestellt und konnte daher sehr schnell in die Baugrube eingesetzt werden. Dies teilt die Stadt Wolfsburg mit.



"Diese Verstopfungen beanspruchten immer einen sehr hohen personellen und maschinellen Aufwand", informiert Björn Wölfel, der als Abwassermeister der Kläranlage den Anlagenbetrieb 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr sicherstellen muss, "und die Arbeitsbedingungen hierfür sind alles andere als schön, aber es muss ja sein!" Gemeinsam mit den Kollegen wäre daher für diese Situation eine wirksame Verbesserung entwickelt worden, die nun umgesetzt worden sei. "Das muss im Vorfeld gut durchdacht werden", weiß Thomas Pracejus, der seitens der WEB-Bauleitung gemeinsam mit den Kollegen vor Ort eine schnelle Montage sicherstellte. "Dazu gehört auch eine umsichtige Baufirma, denn es gibt im Tiefbau immer Situationen, die nicht vorhersehbar sind."

Das sei auch hier der Fall gewesen. Nach dem Freilegen hätten schnell andere Rohrmanschetten vom beauftragten ortsansässigen Bauunternehmen besorgt werden müssen. Nachdem die Betonummantelung der Zulaufkanalisation entfernt worden sei, wurde ein anderer Rohrtyp als erwartet vorgefunden. Flexibles Handeln wäre hier gefragt gewesen. Durch die angepassten Manschetten habe der Geröllfang schnell in den Zulaufbereich der Kläranlage integriert werden können. "Diese Maßnahme verbessert die Betriebssicherheit und erleichtert unsere Arbeit hier auf der Kläranlage", erklärt Vorarbeiter Florian Kühne und freue sich über die Inbetriebnahme dieses Bauwerks.

Die Kosten für den Geröllfang und die Anpassungsarbeiten würden sich auf rund 30.000 Euro belaufen.


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