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Betriebsversammlung im VW-Werk Braunschweig



Betriebsversammlung im VW-Werk Braunschweig


Betriebsversammlung bei Volkswagen Braunschweig: Otto Joos, Werkleiter, Thomas Schmall, Markenvorstand Geschäftsbereich Komponente und Uwe Fritsch, Betriebsratsvorsitzender (v.l.). Foto: VW Foto: VW

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Braunschweig. Die zentralen Themen der Betriebsversammlung von VW Braunschweig am Dienstag waren der Zukunftspakt des Geschäftsbereichs Komponente und die Transformation des Werks Braunschweig in die Elektromobilität.



Die Umfänge für Entwicklung und Fertigung von Batteriesystemen sowie Lenkungen werden ausgebaut. Gut aufgestellt sieht Thomas Schmall, Volkwagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Komponente, die Mannschaft für die bevorstehenden Herausforderungen.

Der Standort Braunschweig übernimmt im Rahmen der Elektromobilitätsstrategie der Marke Volkswagen eine zentrale Rolle im Bereich Batterieentwicklung und Batteriefertigung. Gleichzeitig richtet sich das Werk durch den konsequenten Auslauf langfristig nicht wirtschaftlicher Produkte, die Weiterentwicklung des Werkzeug- und Anlagenbaus sowie den Ausbau der Kompetenzen in Lenkung, Fahrwerk und geregelten Stoßdämpfern zukunftsfähig aus. Zur Erreichung der Ziele des Zukunftspakts hat sich der Standort in Kompetenz-Center umstrukturiert, die wie Unternehmen im Unternehmen arbeiten. Während der Betriebsversammlung erläuterte Schmall wesentliche Elemente des Zukunftspakts und dessen Bedeutung für den Standort Braunschweig: „Die Komponente stellt mit dem Zukunftspakt ihre Bereiche und Produkte neu und wettbewerbsfähig auf. Das Werk Braunschweig spielt innerhalb unseres Komponentenverbundes eine wichtige Rolle – ob bei der Entwicklung von Batteriesystemen oder beim weiteren Ausbau seiner starken Stellung bei den elektrischen Lenkungen. Ich bin überzeugt: Braunschweig wird mit seinem Team einen entscheidenden Beitrag zur Neuausrichtung der Komponente leisten.“


Im Einzelnen bedeutet das für den Standort Braunschweig die Entwicklungsverantwortung für das Batteriesystem für den Modularen Querbaukasten (MQB) und für den neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Damit werden die Entwicklungsaktivitäten am Standort gebündelt. Der Werkzeugbau wird für neue Aufgaben mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Anlagen- und Maschinenbau weiterentwickelt. „Der Standort Braunschweig ist mit seinen Kompetenzen in den Bereichen Batterieentwicklung und –fertigung sowie traditionellen Fahrwerkkomponenten gut aufgestellt. Jetzt müssen wir gemeinsam die im Zukunftspakt fixierten Ziele umsetzen und unsere Kompetenzen weiter ausbauen. Das Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Kompetenz-Centern hat daran einen starken Anteil. Braunschweig steht zur Standortsicherung und wird neue Einsatzmöglichkeiten für Stamm-Beschäftigte im Rahmen der Transformation schaffen. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, sagt Werkleiter Otto Joos. „Mit dem Zukunftspakt haben wir die Weichen für die nachhaltige Zukunft unseres Standortes und die Sicherung der Beschäftigung gestellt. Die Arbeitnehmerseite ist sich bewusst, dass dafür Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit dem Ausbau unserer Batteriekompetenz einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der E-Mobilität bei Volkswagen leisten“, sagt Betriebsratsvorsitzender Uwe Fritsch.



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