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Bezirksbürgermeister kämpft um Poststelle in Volkmarode


Einen eher ungewöhnlichen Weg beschreitet Volkmarodes Bezirksbürgermeister Ulrich Volkmann, damit der Stadtbezirk Volkmarode, Dibbesdorf, Schapen auch in Zukunft wieder eine eigene Poststelle erhält. Foto: Archiv
Einen eher ungewöhnlichen Weg beschreitet Volkmarodes Bezirksbürgermeister Ulrich Volkmann, damit der Stadtbezirk Volkmarode, Dibbesdorf, Schapen auch in Zukunft wieder eine eigene Poststelle erhält. Foto: Archiv Foto: Sina Rühland

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01.09.2016




Braunschweig. Einen eher ungewöhnlichen Weg beschreitet Volkmarodes Bezirksbürgermeister Ulrich Volkmann, damit der Stadtbezirk Volkmarode, Dibbesdorf, Schapen auch in Zukunft wieder eine eigene Poststelle erhält.

In einem Schreiben hat er sich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG Dr. Frank Appel in Bonn gewandt. Symbolträchtig hat er dieses Einschreiben bei der Poststelle Volkmarode aufgegeben, die nun ihre Pforten schließen musste. "Da auf der Sachebene leider keine Verständigung mit der Post möglich war, versuche ich es jetzt eben auf der emotionalen Schiene", so der Bezirksbürgermeister. "Darum habe ich Herrn Dr. Appel eingeladen, gemeinsam mit mir mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Volkmarode-Nord zur Paketabholung am Willy-Brandt-Platz und zurück zu fahren." Natürlich mit einem Rollator. Der Vorstandsvorsitzende soll am eigenem Leib erfahren, was gerade älteren Mitbürgern zugemutet wird. Natürlich ist Volkmann bewusst, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Dr. Appel diesem Vorschlag folgen wird. Deshalb regt er an, dass dieser das auf einen Mitarbeiter überträgt. Dabei sollte es sich um einen Entscheidungsträger handeln, der von seiner Stellung her bemächtigt ist, den derzeitigen Zustand zu ändern. Dazu war der Politikbeauftragte der Post, der kürzlich in Volkmarode zu Gast war, nicht befugt. "Die Chancen stehen schlecht – nutzen wir sie", so Volkmann.


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