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BIBS fordert sofortige Informationen bei radioaktivem Störfall



Braunschweig

BIBS fordert sofortige Informationen bei radioaktivem Störfall

von Marian Hackert


Die BIBS fordert einen besseren Informationsfluss im Falle eines radioaktiven Störfalls in Thune. Foto: Archiv
Die BIBS fordert einen besseren Informationsfluss im Falle eines radioaktiven Störfalls in Thune. Foto: Archiv

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Braunschweig. Vom Störfall in Thune am 22. November erfuhren die zuständigen städtischen Behörden und die Feuerwehr erst eine Woche später aus den Medien. Die BIBS fordert in Zukunft von den in Thune ansässigen, verursachenden Firmen sofortige Informationen, sollte es zu einem erneuten Störfall kommen. Ein entsprechender Antrag liegt der Verwaltung vor.



Die Sicherstellung eines unverzüglichen Informationsflusses sei unabdingbar, um auch die Anwohnerschaft, Schulen und sonstige Einrichtungen am Ort ohne Verzug informieren zu können, heißt es im Antrag der BIBS. So hatten die Anwohner in Thune laut BIBS nicht einmal die Gelegenheit, sich durch Schließen von Fenstern und Türen vor den radioaktiven Partikeln zu schützen. Zwar wurden Mitarbeiter der verursachenden Firma aus den Produktionsräumen, nicht aber Lehrer- und Schülerschaft aus der angrenzenden Schulen evakuiert. Sie wurden laut Antrag nicht gewarnt und konnten so eine vorsorgliche Aussetzung des Unterrichts nicht in Erwägung ziehen.
Eine derartig grob fahrlässige Verfahrensweise dürfe sich nach Meinung der BIBS nicht wiederholen.

Der Rat der Stadt wird sich in seiner Sitzung am 20. Dezember mit dem Antrag auseinandersetzen.


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