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BIBS fordert Stopp geplanter Baumaßnahmen im Holzmoor


Im zukünftigen Baugebiet Braunschweiger Holzmoor wurden Exemplare der Knoblauchkröte und des Kammmolchs (Foto) gefunden. Fotos: BIBS
Im zukünftigen Baugebiet Braunschweiger Holzmoor wurden Exemplare der Knoblauchkröte und des Kammmolchs (Foto) gefunden. Fotos: BIBS Foto: BIBS

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23.10.2017

Braunschweig. Nachdem im potentiellen Baugebiet des Braunschweiger Holzmoors streng geschützte Amphibienarten gefunden wurden, wird die BIBS in der kommenden Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 24. Oktober einen Antrag zur Untersuchung des Gebiets und Fragen zum Umgang mit den geschützten Arten einreichen.


Im Braunschweiger Holzmoor, einem Garten- und Grabeland am Verlauf von Wabe und Mittelriede, deren Bäche das Riddagshäuser Naturschutzgebiet mit der Schunteraue verbinden, wurden Exemplare der Knoblauchkröte und des Kammmolchs gefunden. Dabei handelt es sich nach den Europäischen FFH-Richtlinien um besonders geschützte Amphibien-Arten, die dort besonders gute Lebensbedingungen vorfinden, heißt es in der Pressemitteilung der BIBS.

Eingriffe hätten fatale Folgen



Auch die streng geschützte Knoblauchkröte wurde gesichtet. Foto: BIBS



„Die streng geschützten Amphibien suchen derzeit im weiteren Umkreis um die Laichgewässer ihre Winterquartiere im Boden auf. Dies betrifft das gesamte Planungsgebiet. Sämtliche Eingriffe in den Boden (Bodenbewegungen, Befahren mit schweren Maschinen) hätten dort jetzt fatale Folgen. Bauarbeiten oder bauvorbereitende Maßnahmen sind hier daher bis auf Weiteres unbedingt zu unterlassen“, so der BIBS-Fraktionsvorsitzende Dr. Dr. Wolfgang Büchs.


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