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BIBS stellt stellt Notwendigkeit des Business Center in Braunschweig in Frage



BIBS stellt stellt Notwendigkeit der Anmietung des Business Center in Frage

Die BIBS kündigt an, eine Anfrage an die Verwaltung stellen zu wollen. So soll geklärt werden, welche Stornierungskosten voraussichtlich auf Braunschweig zukommen würden, wenn die Stadt vom Mietvertrag für das Businesscenter III zurücktreten würde.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Braunschweig. Die Fraktion der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) stellt die Notwendigkeit der Anmietung des Business Center III am Hauptbahnhof angesichts der aktuellen Entwicklung von Home-Office in Frage. Wie die BIBS in einer Presseerklärung mitteilt, sollte eine Anpassung von Bedarfsanalysen der Stadtverwaltung für Büroflächen unter Einbezug von Home-Office und Mehrfachnutzungen von Arbeitsplätzen erfolgen.



Als Antwort auf eine Ratsanfrage der BIBS-Fraktion vom 16. Februar zur Option von Home-Office in der Stadtverwaltung sei mitgeteilt worden, dass rund 50 Prozent der reinen Verwaltungstätigkeiten (bzw. 50% des städtischen Büro-Personals) im Home-Office praktiziert werden könnten, berichtet die BIBS. „Bei der vor einem Jahr seitens der Verwaltung zu Grunde gelegten Bedarfsprognose für die Anmietung des Business Centers III von der Volksbank über 30 Jahre, war zur Ermittlung der nötigen Büro-Kapazitäten eine Berücksichtigung von Home-Office- Zeiten noch nicht mit berechnet“, erläutert BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum.

„Dies hat sich auf Grund von Erfahrungen mit der Corona-Pandemie geändert, wie aus einer zusätzlichen Stellungnahme des Hochbaudezernenten Herlitschke in der Ratssitzung vom 16.02.2021 zu ersehen ist. Dieser wies auf die mögliche Mehrfachnutzung von Büros hin. So kann es unter dem Stichwort „Desk-Sharing“ zu Doppel- und Mehrfachnutzungen von stationären Büros und Schreibtischen kommen. Demgemäß ist ggf. zu prüfen, ob damit die Entscheidungsgrundlage für eine langfristige Anmietung des neuen Büroturms „Business-Center III“ überhaupt noch gegeben ist“, ergänzt Rosenbaum.



Aus diesem Grund werde die BIBS-Fraktion eine Anfrage in die laufenden Haushaltsberatungen einbringen, welche sich mit der Frage beschäftigt, welche Stornierungskosten voraussichtlich auf Braunschweig zukommen würden, wenn die Stadt vom Mietvertrag für das Businesscenter III zurücktreten würde.

„Da im Gebiet ‚Bahnstadt‘ viele weitere Büroflächen geplant sind und neu errichtet werden sollen, sollte die BraWo problemlos Ersatzmieter für das Businesscenter III bekommen können“, folgert Peter Rosenbaum. Die BIBS-Fraktion stellt diese Frage zum diesjährigen Haushalt, weil dort großes Sparpotential bestehe - auch für eine Entlastung der nachfolgenden Generationen - wenn auf eine Anmietung verzichtet würde.


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