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Biker-City Salzgitter: 3.000 Motorradfahrer gedenken der Unfalltoten



Salzgitter

Biker-City Salzgitter: 3.000 Motorradfahrer gedenken der Unfalltoten

von Alexander Panknin


v.l.n.r. Eric Neiseke (Stadt, Dezernat für Finanzen, Recht und Kultur), Pfarrer Reinhard Arnold (acm), Jens Bogdan (Stadt, Mitarbeiter des Fachdienstes Kultur),  Christiane Voss (Braunschweigischen Landessparkasse)
v.l.n.r. Eric Neiseke (Stadt, Dezernat für Finanzen, Recht und Kultur), Pfarrer Reinhard Arnold (acm), Jens Bogdan (Stadt, Mitarbeiter des Fachdienstes Kultur), Christiane Voss (Braunschweigischen Landessparkasse) Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. Am heutigen Montag luden die Organisatoren der traditionellen Motorrad Demofahrt ins Medienzentrum Salzgitter, um zum 30-jährigem Jubiläum das Programm der kommenden Veranstaltung vorzustellen.



Am Samstag, 29. April, findet in Salzgitter-Lebenstedt der 20. Verkehrssicherheitstag und die 30. Gedenkfahrt für die Unfallopfer unter den Motorradfahrerinnen und Motoradfahrern der Saison 2016 statt. Die Stadt Salzgitter und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer (acm) erwarten ab 10 Uhr auf dem Rathausplatz in Lebenstedt rund 3.000 Biker, die in einem Konvoi von Salzgitter zum Gottesdienst in Braunschweig fahren. Mit Spaß, Freude, Trauer und Respekt wird in diesem Fest so der verunglückten Motorradfahrer gedacht.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Bring den Frieden auf die Straße“. Vor dem Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt wird es wieder ein umfangreiches Kulturangebot geben. Neben den Bikerinnen und Bikern werden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher (rund 8.000) einfinden, die auf dem Rathausvorplatz Unterhaltung und Spaß finden.


Getragen wird die Organisation von vielen ehrenamtlichen Kräften, Polizei, Feuerwehr, THW, JUH, Verkehrswacht sowie dem Sponsor Braunschweigisches Landessparkasse.

Das erwartet die Besucher


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Biker Gedenkfahrt 2016, Archivbild: Jan Borner Foto: Jan Borner




Neben abwechslungsreicher Livemusik gibt es ein vielfältiges gastronomisches Angebot, Attraktionen für Groß und Klein, die Wette von Oberbürgermeister Frank Klingebiel, ADAC-Sicherheitstraining, Lebensretter-Flashmob der Berufsfeuerwehr Salzgitter und ein großes Lagerfeuer.

Ein besonderes Highlight wird auch dieses Jahr wieder die Abfahrt der Motorradgedenkfahrt gegen14.15 Uhr sein. Ziel der Fahrt ist der Braunschweiger Dom, dabei tragen die Biker symbolisch Holzkreuze mit Namen der im letzten Jahr verstorbenen Motorradfahrer. Hier findet im Anschluss ein Gedenkgottesdienst statt. In der Zwischenzeit wird Rocco Recycle mit seiner Chopperbühne die Laune weiterhin aufrecht erhalten.

Danach kehrt der Konvoi nach Salzgitter zurück, um dort vor dem Rathaus eine Bikerparty mit Livemusik zu feiern. Geplant sind Auftritte von Good & Dry gegen 17 Uhr und der Jimmy Reiter Band ab 19 Uhr. Als Höhepunkt und Abschluss spielt die Country & Western Formation The Twangum 21 Uhr und stellt Liedere von ihrer neuen CD "Wüste Lieder" vor.

"Bring den Frieden auf die Straße"


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"Überleg' was du tust!" - Pfarrer Reinhard Arnold (acm) Foto: Alexander Panknin



Pfarrer Reinhard Arnoldist Geschäftsführer des acm und selbst ein Biker, wie er im Buche steht. Er begleitet die Veranstaltung bereits seit den Anfängen und erklärte im Gespräch, was es mit dem diesjährigen Motto auf sich hat. "Bring den Frieden auf die Straße, Menschlichkeit auf den Asphalt" ist ein Lied des bekannten Polizeipfarrers Helmut Oeß aus Süddeutschland. Es ginge darum, so Arnold, die Menschen auf ihre Verantwortung im Straßenverkehr aufmerksam zu machen, sie für ihr eigenes Handeln zu sensibilisieren.

Oftmals seien es geradezu archaische Reaktionen, die man auf der Straße sehen müsste. Der Mensch auf der Straße verliere dort leider viel zu oft seine Persönlichkeit und letztlich seine Rücksichtnahme. "Im Auto und unter dem Helm steckt ein lieber Mitmensch", das würden viele Verkehrsteilnehmer leider vergessen, wenn sie unterwegs sind.

Besonders freute sich Arnold darüber, dass man vielleicht einen Ehrengast erwarten dürfe. Helmut Oeß selbst würde, so es ihm gesundheitlich möglich ist, trotz seines hohen Alters versuchen, der Veranstaltung beizuwohnen.Ebenso habe sich der Landesbischof angekündigt.


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