Braunschweig

Bioethik-Symposium: Nahrungsmittelproduktion und Tierwohl


Das Haus der Wissenschaft. Foto: Archiv/Thorsten Raedlein
Das Haus der Wissenschaft. Foto: Archiv/Thorsten Raedlein Foto: Thorsten Raedlein/Archiv

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29.05.2017

Braunschweig. Nachdem im vergangenen Jahr die Lebensmittelsicherheit im Fokus des 12. Bioethik-Symposiums stand, wendet sich die diesjährige 13. Auflage der Nutztierhaltung zu. Es findet am Mittwoch, 21. Juni, von 14 bis 18 Uhr, unter dem Titel "Nahrungsmittelproduktion und Tierwohl" im Haus der Wissenschaft, 5. OG, Raum Veolia/Weitblick statt.


Die Entwicklung dieses Wirtschaftszweigs ist Gegenstand intensiver politischer Debatten und zahlreicher wirtschaftlicher Initiativen. So setzen sich in der 2015 gestarteten Initiative Tierwohl erstmalig Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel gemeinsam für eine tiergerechtere und nachhaltigere Fleischerzeugung ein.

Was bedeuten Tierwohl und Nachhaltigkeit überhaupt in diesem Zusammenhang? Wie ist die bisherige Entwicklung der Nutztierhaltung zu beurteilen? Welche Veränderungen wären künftig wünschenswert und welche können sich die landwirtschaftlichen Betriebe leisten? Wie sind die unterschiedlichen Labelprogramme der Wirtschaft zu beurteilen? Welche Anforderungen müssen erfüllt sein, damit Erzeugnisse in den verschiedenen Labelprogrammen vermarktet werden dürfen? Brauchen wir zusätzlich ein staatliches Tierwohllabel? In welcher Weise beteiligt sich der Lebensmitteleinzelhandel an der Initiative Tierwohl? Warum verschärft die Politik nicht einfach die Tierschutzgesetze? Werden die vielfältigen Einzelinitiativen in der Summe dazu führen, dass die Kritik an der Nutztierhaltung eines Tages verstummt?

Eine Fülle von Fragen aus Sicht der ethischen Beurteilung der tierischen Nahrungsmittelproduktion (Prof. Dr. Kunzmann), zu den Entwicklungen und Konfliktlinien der Nutztierhaltung in Deutschland (Frau Prof. Dr. Nieberg), der Praxis der Nahrungsmittelproduktion (Herr Schwetje) und schließlich aus Sicht der nationalen und internationalen Rechtssituation (Prof. Dr. Isermeyer) wird von den Experten beantwortet. Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft lädt zu dieser offenen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Weitere Infos lesen Sie hier.


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