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Bis Heiligabend und über Weihnachten hinaus: Corona-Testteams im Einsatz

Kurzfristig unterstützen die Johanniter aus Braunschweig bei den Schnelltests in einer Einrichtung der Grotjahn-Stiftung in Schladen.

Alle Mitarbeitende der Johanniter-Testteams im Vollschutz.
Alle Mitarbeitende der Johanniter-Testteams im Vollschutz. Foto: Johanniter/Peggy Gerditschke (Grotjahn-Stiftung)

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22.12.2020

Braunschweig/Wolfenbüttel. Gestern um 8 Uhr ging es bei der Grotjahn-Stiftung in Schladen los: Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ortsverbands Braunschweig der Johanniter fingen mit den Testungen an. Bis Heiligabend, aber auch über die Weihnachtsfeiertage hinweg werden Bewohner, Mitarbeitende sowie Besucher getestet. Sie bekommen nach 15 Minuten ihr Ergebnis, müssen sich aber nach 72 Stunden erneut der Prozedur unterziehen. Somit sind in dieser Woche rund 1.200 Tests geplant. Auch danach würden die Testungen fortgesetzt. Hierüber berichten die Johanniter in einer Pressemitteilung.



Diese Unterstützung sei bei der Grotjahn-Stiftung äußerst willkommen, denn die von der Testverordnung bis 10. Januar festgelegten Schnelltests stellen die Einrichtung vor zusätzliche große Herausforderung – in einer sowieso angespannten und allseits belastenden Situation. „Wir wurden hier herzlich willkommen geheißen“, sagt Tamara Heise, eigentlich Fachbereichsleiterin Fahrdienste in Braunschweig. Sie koordiniert den Einsatz, ist aber auch selbst aktiv. „Ich habe ja schon Erfahrung auf diesem Gebiet, denn wir führen diese Testungen auch an anderer Stelle durch.“ So war sie für die Teststation bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Braunschweig für den Johanniter-Einsatz verantwortlich.

Dienststellenleiter Marc Wegner erhielt den Auftrag am Freitag vom Geschäftsführer der Grotjahn-Stiftung, Mirko Bloemke. Es besteht über Jahre bereits eine enge und gute Zusammenarbeit im Hausnotruf-Bereich zwischen Stiftung und den Johannitern. „Deswegen war es uns besonders wichtig, dass wir hier schnell helfen können, um die Mitarbeitenden der Stiftung zu entlasten“, so Wegner. Für Spezialaufträge im Ortsverband Braunschweig ist Rettungswachenleiter Sven Kaspersinski zuständig: Übers Wochenende stellte er eine Mannschaft zusammenstellen, die dann gleich am Montagmorgen loslegen konnte.

Aktuell testet ein Team der Johanniter in den unterschiedlichen Häusern auf dem Gelände und geht bei den nicht mobilen Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohnung zu Wohnung. Die anderen beiden Teams testen Mitarbeitende der Stiftung sowie externe Dritte wie Angehörige, die ihre Liebsten besuchen möchten, oder auch Lieferanten. „Auch unsere Leute wurden getestet. Gott sei Dank alles negativ“, ist Kaspersinski zufrieden.


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