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Blaualgen im Spielmannsteich: Unterstützung für Angelsportverein



Braunschweig

Blaualgen im Spielmannsteich: Unterstützung für Angelsportverein


Freuen sich über die Spende (v.l.): Dr. Anja Schwarz (Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig), ASV-Präsident Dr.-Ing. Detlev Wulff, Dipl.-Ing. Hartmut Wassmann (Büro Wassmann), Andreas Hartmann (Geschäftsführer SE|BS), Dr. Franziska Gromadecki (Stadt Braunschweig, Leiterin Abteilung Stadtentwässerung und Abfallwirtschaft, Fachbereich Tiefbau und Verkehr), Fischereibiologe Ingo Brümmer und SE|BS-Mitarbeiter und Projektpate Dirk Peschel. Foto: Timo Fritsch, ASV
Freuen sich über die Spende (v.l.): Dr. Anja Schwarz (Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig), ASV-Präsident Dr.-Ing. Detlev Wulff, Dipl.-Ing. Hartmut Wassmann (Büro Wassmann), Andreas Hartmann (Geschäftsführer SE|BS), Dr. Franziska Gromadecki (Stadt Braunschweig, Leiterin Abteilung Stadtentwässerung und Abfallwirtschaft, Fachbereich Tiefbau und Verkehr), Fischereibiologe Ingo Brümmer und SE|BS-Mitarbeiter und Projektpate Dirk Peschel. Foto: Timo Fritsch, ASV Foto: privat

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Braunschweig. Mit der symbolischen Scheckübergabe fiel am 31. Mai der Startschuss für ein innovatives Umweltschutz-Projekt am Spielmannsteich im Kennel: Dort setzt der „Angelsportverein Braunschweig von 1922 e.V.“ (ASV) ein neues Verfahren ein, das die schädliche Massenvermehrung von Blaualgen (Cyanobakterien) durch Ultraschallsonden verhindert.



Das teilt die Stadtentwässerung Braunschweig mit.

Die Veolia Stiftung unterstützt das Engagement mit rund 20.000 Euro, Dirk Peschel von der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE|BS) begleitet die Aktion als Projektpate: „Gewässerschutz ist nur effektiv, wenn Kooperation und Austausch verschiedener Interessengruppen stattfinden. Als Mitarbeiter des Gewässerdienstes bin ich neugierig auf das neue Verfahren und Ergebnis“, so Peschel.

Ultraschall verhindert Massenvermehrung


Cyanobakterien können in hoher Konzentration giftig sein. Der Ultraschall hindert sie an der Massenvermehrung – dadurch erhöht sich die Sichttiefe des Gewässers, andere Unterwasserpflanzen finden wieder bessere Wachstumsbedingungen und entziehen den Algen so die Nahrungsgrundlage. „Wir hoffen, dass wir den Teich auf diese Weise nachhaltig vor dem Kippen bewahren können und die Blaualgen keine Gefahr mehr für Mensch und Tier darstellen“, erklärt ASV-Präsident Dr.-Ing. Detlev Wulff.

Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt ist auch das von Veolia geförderte Monitoring des aquatischen Ökosystems, durchgeführt vom Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig. Ein Fischereibiologe untersucht zusätzlich die Auswirkungen auf den Fischbestand – um so weitere Erkenntnisse über das neue Gewässerschutz-Verfahren zu gewinnen.


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