Wolfenbüttel

BlueLiner: Landschafts-Genusslauf mit Dudelsack-Klängen



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26.11.2013


Wolfenbüttel/ Marienburg. Nieselregen, Matsch und viel Rauf und Runter erwartete die sieben Wolfenbütteler BlueLiner beim 1. Schloss Marienburg-Marathon.

Trotz Nieselregens und Temperaturen um fünf Grad gingen mehr als 400 Teilnehmer auf die Laufstrecke, die auch durch den Schlosshof der Marienburg bei Nordstemmen führte. Hier oben wurden die Läufer von einem Dudelsackpfeifer erwartet, der mit seinem Pfeifenspiel die Teilnehmer, wie auch Zuschauer, erfreute.

Tief vermatschte Stellen auf der teilweise sehr engen Laufstrecke mit viel Wurzelwerk machten den Aufstieg zur Marienburg zur Rutsch- und Stolperpartie. Das Mittelstück bestand aus festem Material, jedoch durch den Regen und von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen verdreckt. Das letzte Drittel, wieder Matsch und vom Herbstlaub verdeckte Pfützen mit Stolperfallen machte es den Läufern schwer.

Zweimal musste diese 21,1 Kilometer lange Strecke durchlaufen werden. Erschwerend waren dabei auch noch die 600 Höhenmeter, die auf den zwei Runden überwunden werden mussten.

Das Alles nahmen die BlueLiner aus Wolfenbüttel auf sich, um den Marathon unter die Füße zu nehmen.

Anke Meinberg, gerade erst Deutsche Meisterin im 50-Kilometer-Lauf geworden, lief ein sehr beherztes Rennen und wurde mit dem ersten Platz (W55) in der Zeit von 4:07:49 Stunden belohnt. In der Gesamtwertung der Frauen belegte Meinberg damit den vierten Platz.

Katrin Herrmann musste mit einer Erkältung im Körper den Lauf nach 21 Kilometern beenden.

Petra John, der große Pechvogel in diesem Rennen, verdrehte sich das rechte Knie und beendete ebenfalls den Lauf nach 25 Kilometern.

Alf Böhme (M50) lief in 4:10:05 Stunden auf Platz acht, Anton Haigermoser (M45) kam auf Platz 19 in 4:25:40 Stunden und Axel Althoff (M45) nach 4:56:00 Stunden ins Ziel.

Friedrich-Wilhelm Schneider (M65) beendete das Rennen in 4:56:43 Stunden als Dritter seiner Altersklasse.

„Auch ein Genuss über verschlammte Wege zu laufen, die Laufschuhe können wir wegwerfen“, da waren sich alle BlueLiner einig.


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