Sie sind hier: Region >

Blumen für Bundespräsident Heuss: Zeitzeugin meldete sich



Braunschweig

Blumen für Bundespräsident Heuss: Zeitzeugin meldete sich

von Robert Braumann


Städtisches Museum sucht die „kleine Erika“, die Elly Heuss-Knapp Nelken überreichte; Foto: Städtisches Museum, Ausstellung: "Ins Wirtschaftswunder", 2016.
Städtisches Museum sucht die „kleine Erika“, die Elly Heuss-Knapp Nelken überreichte; Foto: Städtisches Museum, Ausstellung: "Ins Wirtschaftswunder", 2016.

Artikel teilen per:




Braunschweig. In der aktuellen Sonderausstellung des Städtischen Museums Braunschweig „Ins Wirtschaftswunder. Fotoreportage 1949 bis 1954 aus Braunschweig“ ist ein Foto zu sehen, das am 29. April 1951 beim Besuch des Bundespräsidenten Theodor Heuss in Braunschweig aufgenommen wurde (regionalHeute.de berichtete). Die damals neunjährige Erika Pegga überreichte Elly Heuss-Knapp, der Frau von Bundespräsident Theodor Heuss, vor dem Rathaus einen Strauß Nelken. Viele Menschen haben nach dem Aufruf des Städtischen Museums Hinweise gegeben, um das Mädchen auf der Fotografie zu finden. Vertiefte Recherchen im Stadtarchiv haben jetzt leider ergeben, dass Erika Pegga bereits im Jahr 1996 verstarb.

Auf den Aufruf hin hat sich eine andere, jetzt in Köln lebende Zeitzeugin gemeldet: Christa Zimmer, geborene Paul. Sie überreichte seinerzeit Bundespräsident Heuss vor dem Braunschweiger Dom im Namen der "Deutschen Jugend des Ostens" ebenfalls Blumen. Leider liegen dem Museum von dieser Szene keine Fotoaufnahmen vor. Auch Christa Zimmer besitzt keine Aufzeichnungen oder Fotos von diesem Ereignis (Portraitbild im Anhang). Sie berichtet, dass der 29. April 1951 ein erinnerungsreicher Tag für sie war. Der Bundespräsident ist ihr als sehr sympathischer Mensch in Erinnerung geblieben, der sich für die Blumen herzlich bedankt hat. “Ich empfand ihn als sehr warmherzigen Menschen“, sagte sie am Telefon zu einer Mitarbeiterin des Museums. Das Städtische Museum Braunschweig dankt noch einmal allen Personen, die bei der Suche geholfen haben. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Juli 2016 zu sehen.


zur Startseite