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Bordellbetrieb trotz Corona - Prostituierte beleidigten die Polizei



Braunschweig

Bordellbetrieb trotz Corona - Prostituierte beleidigten die Polizei

Es wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen zwei junge Frauen eingeleitet. Im Internet war das Etablissement beworben worden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

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Braunschweig. Auf Grund zahlreicher Hinweise kontrolliert die Polizei auch weiterhin im gesamten Stadtgebiet Prostitutionsstätten, die auf Grund der Corona-Beschränkungen nicht betrieben werden dürfen. Am Freitagnachmittag suchten Polizeibeamte ein Etablissement in der Innenstadt auf, das unter anderem im Internet beworben wurde, um die anwesenden Personen in Bezug auf die Einhaltung der derzeit gültigen Regelungen nach der Corona-Verordnung zu kontrollieren. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, trafen die Polizisten dort zwei Frauen an, die sich in den Räumlichkeiten aufhielten, um der Prostitution nachzugehen.



Die 25 und 26 Jahre alten Frauen verhielten sich laut Polizei äußerst unkooperativ, beleidigten die Polizeibeamten fortlaufend und leisteten Widerstand. Um die Personalien der beiden Frauen feststellen zu können, wurden sie in die Polizeidienststelle gebracht. Beide Frauen müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstand und Beleidigung verantworten.

Weitere Ordnungswidrigkeitenverfahren


Gegen die 26-Jährige eröffneten die Polizeibeamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil sie eine nicht zugelassene Prostitutionsstätte betrieb und diese auch einer weiteren Prostituierten zu Verfügung stellt. Die 25-Jährige erwartet zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil sie keine Anmeldung als Prostituierte vorlegen konnte. Diese Anmeldung bei der Stadt Braunschweig ist jedoch zur Ausübung der Prostitution vorgeschrieben. Beiden Frauen wurde die Weiterarbeit in dem Bordell ausdrücklich untersagt.

Die Polizei Braunschweig setzt auch während der Corona-Pandemie ihre regelmäßigen und engmaschigen Kontrollen im Prostitutionsgewerbe fort und arbeitet hierbei in enger Absprache mit der Stadt Braunschweig zusammen.


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