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Born2bTischler: Tischler-Innung setzt auf Nachwuchskampagne



Gifhorn | Wolfsburg

Born2bTischler: Tischler-Innung setzt auf Nachwuchskampagne


Anfang der Woche überreichte die Tischlerinnung die neuen Kampagnen-T-Shirts an die Tischler-Azubis. Foto: Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn
Anfang der Woche überreichte die Tischlerinnung die neuen Kampagnen-T-Shirts an die Tischler-Azubis. Foto: Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn

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Gifhorn. Wie die Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg heute mitteilte, wurden Anfang der Woche in der BBS II Gifhorn T-Shirts mit dem Slogan der Nachwuchskampagne "Born2bTischler", die der Verband des Tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen zur Verfügung gestellt hat, an die zwölf Auszubildenden im zweiten Lehrjahr verteilt.



„Das ist eine gute Chance, den Kontakt zwischen den Berufsschulen und dem Tischlerhandwerk in der Region weiter zu stärken“, sagt Obermeister Michael Braun.

Nach Informationen der Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg hätten sich rund 1.000 Jugendliche in Niedersachsen und Bremen bereits für eine Ausbildung zum Tischler entschieden und seien nunin das zweiteLehrjahr gestartet. Sie hätten sich für diesen vielfältigen Beruf entschieden, da neben handwerklichem Geschick auch gute mathematische Kenntnisse, konstruktives Verständnis und Vorstellungsvermögen gefragt sein. Formgefühl und zeichnerisches Talent runden das ideale Profil ab. Dazu kommen zwei weitere Eigenschaften, die von Vorteil sind: Verständnis für Kunden-Service und Marketing. Tischlern allein reicht heute oft nicht mehr, um im Markt zu bestehen. „Die Kundenansprache, das aktive Vermarkten der eigenen Produkte und das Eingehen auf individuelle Wünsche – das sind Gebiete, die immer wichtiger werden“, so Braun. Tischler stünden nach Aussage Obermeisters derTischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg mit ihrer handwerklichen Fertigung in Konkurrenz zur Industrieproduktion. Der Vorteil des Tischlerssei aber die individuelle Qualitätsarbeit.

Hintergrund der Kampagne:


Hintergrund der Kampagne ist der demografische Wandel, der auch das Tischlerhandwerk betrifft. In den kommenden Jahren wird es immer weniger Schulabgänger geben. „Das Handwerk wird deshalb mit der Industrie in einen Wettkampf um die besten Auszubildenden treten“, erklärt Obermeister Braun. „Wir wollen den Schülern schon heute zeigen, dass das Tischlerhandwerk ein kreativer Beruf mit Zukunft ist.“


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